Bachelor in Sozialer Arbeit

Fachhochschule St.Gallen

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PROFIL

Das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit an der FHS St.Gallen ist stark praxisorientiert und zielt vorrangig auf eine Berufsbefähigung ab. Im generalistisch konzipierten Studium entscheiden Sie sich zwischen den Studienrichtungen Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Sie lernen Theorien, Methoden und Arbeitsinstrumente kennen, um fachlich und ethisch situationsgerecht handeln und argumentieren zu können. Mit der Wahl einer Vertiefungsrichtung setzen Sie in Ihrem Studium einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt.

Auf einen Blick

  • Abschluss: Bachelor of Science FHO in Sozialer Arbeit (180 ECTS)
  • Studienrichtungen: Sozialarbeit, Sozialpädagogik
  • Studienarten: Vollzeitstudium, Teilzeitstudium, praxisbegleitendes Teilzeitstudium
  • Praxis im Studium: Zwei Praktika, Praxisprojekt
  • Zulassung: Formaler Bildungsabschluss, Arbeitswelterfahrung, Soziales Vorpraktikum und Eignungsabklärung
  • Anmeldefrist:
    Start Frühlingssemester: KW 47
    Start Herbstsemester: KW 13
  • Studienbeginn:
    Frühlingssemester: KW 8
    Herbstsemester: KW 38
  • Gebühren: CHF 1000.– pro Semester plus zusätzliche Aufwände

LETZTE BEWERTUNGEN

yannick, 04.10.2017 Fachhochschule St.Gallen
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Cynthia, 04.10.2017 Fachhochschule St.Gallen
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4.2

TOP 5 BEWERTUNGEN - FHSG

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5
yannick, 04.10.2017 Fachhochschule St.Gallen
5
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4.8
Claudia, 09.10.2017 Fachhochschule St.Gallen
4.8
Sven, 01.12.2016 Fachhochschule St.Gallen
4.8
Infobox
Organisation und Studienarten

Aufgrund des modularen Aufbaus können Sie das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit an der FHS St.Gallen als Vollzeitstudium, Teilzeitstudium oder praxisbegleitendes Studium absolvieren. Es dauert je nach Studienintensität zwischen drei und maximal sechs Jahren. Der Einstieg ins Studium ist sowohl im Herbst als auch im Frühling möglich.

Vollzeitstudium

In Vollzeit dauert das Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit mindestens sechs Semester. Die Studierenden sind in der Regel vier Tage pro Woche an der Fachhochschule präsent (entweder von Montag bis Donnerstag oder Montag und Dienstag sowie Donnerstag und Freitag). Ein weiterer Wochentag wird für das Selbststudium benötigt. Neben dem Studium ist keine Erwerbstätigkeit vorgesehen.

Teilzeitstudium

Das Teilzeitstudium dauert in der Regel acht bis zehn Semester und erlaubt neben dem Studium Erwerbs- oder Familienarbeit. Während der Praxismodule müssen mindestens 60% für das Studium aufgewendet werden. Studieren Sie Teilzeit, sind Sie zwei bis drei Tage pro Woche an der Fachhochschule.

Praxisbegleitendes Teilzeitstudium

Arbeiten Sie parallel zum Studium mindestens 60% in der Funktion einer Sozialarbeiterin, eines Sozialarbeiters oder einer Sozialpädgogin, eines Sozialpädagogen, können Sie das Studium praxisbegleitend absolvieren. Voraussetzung ist, dass Ihr Arbeitgeber eine von der Hochschule anerkannte Praxisorganisation ist. Die Studienzeit beträgt in der Regel acht Semester. Im praxisbegleitenden Teilzeitstudium sind Sie in der Regel zwei Tage pro Woche (Studientage: Montag und Dienstag, Mittwoch und Donnerstag oder Donnerstag und Freitag) an der Fachhochschule. Ein weiterer Halbtag wird für das Selbststudium benötigt.

Planen Sie neben den Lehrveranstaltungen an Ihren Studientagen die Teilnahme von ein bis zwei Blockwochen pro Semester.

Studienaufbau

Das Studium in Sozialer Arbeit gliedert sich in eine Bachelor- und eine Master-Stufe. Das Bachelor-Studium ist generalistisch und interdisziplinär ausgerichtet und befähigt Sie zu einer wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Professionalität. Als Alternative zum Vollzeitstudium bieten Ihnen das Teilzeitstudium und das praxisbegleitende Studium die Möglichkeit, berufstätig zu bleiben und/oder das Studium mit Familie zu vereinbaren.

Das Grund- und Hauptstudium

Das Bachelor-Studium ist modular aufgebaut und gliedert sich in ein Grund- und ein Hauptstudium. Im Grundstudium vermitteln wir Ihnen die wissenschaftsbasierten Grundlagen der Sozialen Arbeit. In dieser Zeit entscheiden Sie sich neben der Studienrichtung (Sozialarbeit oder Sozialpädagogik) auch für eine Vertiefungsrichtung. Die Praktika (Praxismodul I und II) können Sie in verschiedenen Formen und Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit absolvieren.

Das Master-Studium

Der weiterführende Master-Studiengang ermöglicht die Vertiefung und Erweiterung der erworbenen theoretischen und methodischen Kenntnisse. Sie können den Master als Vollzeit- oder Teilzeitstudium absolvieren.

Studentische Portfolioarbeit

Mit der Studentischen Portfolioarbeit als eine inhaltsübergeordnete Struktur im Bachelor-Studium werden die Reflexion und Integration aller Teilbereiche des Studiums unterstützt. Sie dient den Studierenden als Möglichkeit, sich von Studienbeginn an aktiv mit den Modulinhalten und Praxiserfahrungen auseinanderzusetzen und die eigene professionelle Entwicklung bis über den Studienabschluss hinaus zu steuern.

Interdisziplinäres Kontextstudium

Neben den Pflichtmodulen Ethik und Politik stehen verschiedene fachbereichsübergreifende Lehrangebote zur Wahl (Wahlpflichtmodule). Diese ermöglichen Ihnen, Themen und Kompetenzen aus interdisziplinären Perspektiven zu betrachten und sie vor Hintergründen verschiedener Bezugswissenschaften zu vertiefen. 

Studien- und Vertiefungsrichtungen

Individuellen Schwerpunkt setzen

Im Laufe des Studiums können Sie durch die Wahl der Studienrichtung sowie der Vertiefung einen individuellen Schwerpunkt setzen. Je nach gewählter Studienrichtung werden Sie zu Tätigkeiten im entsprechenden Arbeitsfeld befähigt.


Studienrichtungen


Schwerpunkt Sozialarbeit

  • Methodisches Handeln in der Sozialarbeit
  • Hilfsprozess und Fallführung
  • Konkrete Formen von Hilfe und Intervention
  • Gesetzliche Sozialarbeit
  • Case Management
  • Methoden der Gesprächsführung
  • Grossgruppentechniken und Moderation
  • Armuts- und Wohlfahrtstheorien
  • Sozialraumarbeit/Gemeinwesenarbeit
  • Stadtsoziologie/Gemeinwesenökonomie


Schwerpunkt Sozialpädagogik

  • Methodisches Handeln in der Sozialpädagogik
  • Entwicklung und Lebensalter
  • Partizipation und Kooperation
  • Hilfsprozess und Fallführung
  • Medienpädagogik
  • Sozialpolitik im Sozialstaat
  • Rechtliche und ökonomische Rahmung und Verortung der sozialpädagogischen Handlungsfelder
  • Bildung und Erziehung in den Traditionslinien der Sozialpädagogik
  • Konkrete Formen von Hilfe und Intervention



Vertiefungsrichtungen


Mit zwei Vertiefungsrichtungen haben Sie die Möglichkeit, in Ihrem Studium einen eigenen Schwerpunkt zu setzen und sich moderat thematisch und inhaltlich zu fokussieren.

Professionelle Herausforderungen angesichts gefährdeter/verletzter Integrität von Individuen 

ln dieser Vertiefung steht die Auseinandersetzung mit professionellen Anforderungen und Zugangsweisen in der Beratung, Begleitung und Betreuung von Individuen mit ihrem Umfeld im Zentrum. Ziel ist es, Notlagen, Bedrohungen von Integrität, Entwicklungsbeeinträchtigungen und/oder eingeschränkte Teilhabe zu reduzieren.

Professionelle Herausforderungen im Zusammenhang mit globalen, lokalen und gesellschaftlichen Transformationen 

ln dieser Vertiefung stehen die politischen und ökonomischen Rahmensetzungen Sozialer Arbeit im Zentrum. Wir beleuchten die Möglichkeiten, in diesen Bereichen Interventionen unter Berücksichtigung sozialer Aspekte zu beeinflussen. Zudem weiten wir die Perspektive räumlich aus, indem wir soziale Entwicklungen in einem globalen Kontext betrachten.


Fragebereiche der Sozialen Arbeit

Die Studieninhalte des Bachelor-Studiums in Sozialer Arbeit gliedern sich in vier Fragebereiche A bis D. In diesen werden bedeutende Fragen der Sozialen Arbeit bearbeitet.

Soziale Arbeit als Disziplin und Profession (A)

Dieser Fragebereich erschliesst über die Geschichte und Theorien der Sozialen Arbeit den Zugang zu den Grundlagen professionellen Handelns und zwar unter den Aspekten von Beruf, Profession und Disziplin. Anhand von Meilensteinen der Berufs- und Professionsgeschichte zeigen wir die Entwicklung von der Laien-Hilfe zum professionellen Handeln auf und reflektieren die jeweiligen Begründungszusammenhänge von Hilfe kritisch.

Professionelles Verstehen und Gestalten von Entwicklungsprozessen (B)

Dieser Fragebereich eröffnet einen Zugang zu Entwicklungsprozessen. Ziel ist die professionelle Gestaltung ausgewählter Handlungskontexte Sozialer Arbeit. Die Auseinandersetzung mit relevanten Inhalten erfolgt anhand der Verbindung von theoretischen Zugängen und konkreten (Fall-)Situationen: Falleinschätzung bzw. Situationsanalyse – Intervention – Evaluation. Dabei verstehen wir die Reflexion der eigenen Person als eine zentrale Voraussetzung einer sachbezogenen Fach- und Methodenkompetenz.

Professionelles Gestalten in Kontexten sozialer Ungleichheit (C)

Dieser Fragebereich fokussiert auf Prozesse gesellschaftlicher Modernisierung in unterschiedlichen Dimensionen und analysiert deren Konsequenzen für die professionelle Soziale Arbeit. Dabei befassen Sie sich mit ausgewählten Theorien und Erscheinungsformen sozialer Ungleichheit und beleuchten Ihre eigenen Interpretationen und Erklärungsversuche.

Soziale Arbeit im Sozialstaat (D)

Soziale Gerechtigkeit, Anerkennung, Würde und Integrität sind die zentralen Werte der Sozialen Arbeit. In diesem Fragebereich setzen Sie sich interdisziplinär mit diesen Grundlagen auseinander und erreichen eine eigenständige, argumentativ sichere Positionierung sowie eine professionelle Grundhaltung. Die Werte der Sozialen Arbeit sollen auch in den gesellschaftlichen Teilsystemen Recht, Wirtschaft und Politik wirksam werden.

Praxis im Studium

Gelerntes im Berufsalltag umsetzen

Da das Bachelor-Studium vorrangig auf eine Berufsbefähigung abzielt, benötigen Sie nebst einem fundierten theoretischen Wissen auch ein spezifisch methodisches Handlungsrepertoire. Das Gelernte erproben Sie in zwei Praxismodulen (Praktika) sowie während eines Praxisprojektes (Projektarbeit).

Praxismodule (Praktika)

Zwei Praxismodule (Praktika) sowie praxisausbildungsbegleitende Veranstaltungen bilden einen wichtigen Bestandteil des Bachelor-Studiums. Bei allen Fragen rund um die Praxisausbildung werden Sie durch unsere Fachstelle Praxisausbildung unterstützt.

Ziele der Praxismodule sind:

  • Die Weiterentwicklung und Vertiefung der professionellen Handlungskompetenzen.
  • Die Umsetzung und Reflexion der Lerninhalte aus dem Studium.
  • Das vertiefte Kennenlernen von Praxisfeldern der Sozialen Arbeit.


Praxisprojekt (Projektarbeit)

Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil des Studiums ist das Praxisprojekt. Sie führen einen Projektauftrag als Dienstleistung für Organisationen durch, die sich mit sozialen Themen auseinandersetzen. Diese Projektarbeit ermöglicht Ihnen Einblicke in Methoden, wie sie in der Praxis von Sozialen Organisationen, Forschung und Entwicklung sowie Consulting zur Anwendung können. Die Projektaufträge werden durch unsere Fachstelle Praxisprojekte koordiniert.

Kompetenzprofil

Qualifiziert für das breite Feld der Sozialen Arbeit

Das Bachelor-Studium wird mit einem «Bachelor of Science FHO in Sozialer Arbeit mit Studienrichtung Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik» abgeschlossen. Nach Abschluss des Bachelor-Studiums verfügen Sie über zentrale Einstiegskompetenzen für das breite Feld der Sozialen Arbeit. Ausserdem haben Sie Zugang zum weiterführenden Master-Studium. Auf Master-Stufe vertiefen Sie die bereits erworbenen Grundlagen und erweitern diese wissenschaftsbasiert und anwendungsorientiert.

Zentrale Einstiegskompetenzen

Nach Abschluss des Bachelor-Studiums verfügen Sie über zentrale Einstiegskompetenzen für das breite Feld der Sozialen Arbeit:

  • Sie bringen eine generalistische Ausbildung mit, haben sich durch die Wahl der Studienrichtung und der Vertiefung aber auch inhaltlich spezialisiert.
  • Sie haben gelernt, Praxissituationen zu analysieren – immer mit Blick auf die Bedürfnisse der Adressatinnen und Adressaten sowie auf gesellschaftliche und organisationale Rahmenbedingungen.
  • Ausserdem können Sie auf verschiedene professionelle Handlungsmodelle und -konzepte zurückgreifen, um in unterschiedlichen Kontexten situationsangemessen entscheiden und handeln zu können.
  • Sie sind in der Lage, soziale Entwicklungen wahrzunehmen und Erkenntnisse in neue Handlungsansätze umzusetzen.


Studiengebühren und Stipendien

Für die Bachelorausbildung fallen folgende Kosten an: 

Gebühren im Studienverlauf

  • Anmeldegebühr: CHF 250.–
  • Eignungsprüfungsgebühr: CHF 150.–
  • Semestergebühr: CHF 1000.–
  • Prüfungsgebühren pro Semester: CHF 40.–

Für Unterrichtsmaterialien können weitere Kosten (Kopien, Lehrmittel, etc.) hinzukommen. Ebenso für Reise-, Verpflegungs- und Unterhaltskosten im Rahmen von Exkursionen, Blockseminaren, externen Kurswochen und Studienreisen.

  • Depot und Gebühren für Leihgüter
  • CampusCard: CHF 100.–
  • Schliessfachschlüssel: CHF 50.–


Stipendien

Der Staat gewährt Stipendien und Studiendarlehen, soweit die vollen Kosten der Ausbildung einer bewerbenden Person oder ihren Eltern nicht zugemutet werden können.

Stipendien St.Gallen

Stipendien Thurgau

Stipendien Appenzell Innerrhoden

Stipendien Appenzell Ausserrhoden

Weitere Stipendien-Möglichkeiten:

Carl Hirschmann Stiftung

stipendium.ch

Zulassung und Anmeldung

Eine Tätigkeit im Berufsfeld der Sozialen Arbeit erfordert eine hohe Sozialkompetenz, Sensibilität für Menschen und soziale Situationen, Belastbarkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, vielfältiges Interesse sowie Kreativität. Daneben müssen diese Zulassungsbedingungen erfüllt sein:

Formale Bildungsabschlüsse

Für die Zulassung zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit wird einer der folgenden formalen Bildungsabschlüsse vorausgesetzt:

  • Berufsmaturität
  • Fachmaturität
  • Gymnasiale Maturität
  • Lehrdiplom, das zum Hochschulstudium berechtigt
  • Mittelschulabschluss IMS-F an Rudolf-Steiner-Schulen
  • Diplom einer dreijährigen Höheren Fachschule, wenn es mindestens dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht
  • Abschluss einer ausländischen Ausbildung, wenn er mindestens dem Niveau einer anerkannten Berufsmaturität entspricht
  • Abschluss des Vorbereitungskurses für Hochschulen für Soziale Arbeit, Akademikergesellschaft für Erwachsenenfortbildung AG AKAD Zürich
  • Bestandener Vorkurs und Ergänzungsprüfung PH, Interstaatliche Maturitätsschule für Erwachsene St.Gallen/Sargans (ISME) inkl. Englisch und Französisch auf Niveau B1

Kann keiner der geforderten Bildungsabschlüsse vorgewiesen werden, ist für über 30-Jährige eine Aufnahme «sur Dossier» möglich. Gerne helfen wir Ihnen bei Interesse weiter.

Deutschkenntnisse

Für fremdsprachige Bewerberinnen und Bewerber muss der Nachweis von ausreichenden Deutschkenntnissen auf Niveau C2 erbracht werden.

Sechsmonatige Arbeitswelterfahrung

Es muss ein Nachweis (Arbeitsbestätigung) über 12 Monate Arbeitswelterfahrung à mindestens 50% vorgelegt werden. Sechs Monate davon müssen im Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit absolviert werden. Die Arbeitswelterfahrung darf max. an zwei verschiedenen Arbeitsorten erfolgen.

Sechsmonatiges Soziales Vorpraktikum

  • Der Nachweis über sechs Monate Soziales Vorpraktikum (mindestens 50%) in einem Berufsfeld der Sozialen Arbeit ist für alle Vorbildungen und Arbeitserfahrungen zu erbringen.
  • Der Abschluss darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
  • Die Dauer des Sozialen Vorpraktikums beträgt bei einem Anstellungsgrad von 50-100% sechs Monate und bleibt sich bis zu einem Anstellungsgrad von 100% gleich.
  • Mit einem Arbeitszeugnis und dem Formular «Bestätigung und Empfehlung» bezeugt die Praxisorganisation die Eignung für das Berufsfeld der Sozialen Arbeit. Die Befähigung erfolgt durch die Praxis anhand unserer Kriterien analog unseres Kriterienkatalogs und Bewertungsrasters.

Eignungsabklärung 

Die Zulassung zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit wird aufgrund der Anmeldeunterlagen und eines nachträglich eingereichten Dossiers formal sowie qualitativ geprüft und wo nötig, mit einer zusätzlichen Befragung geklärt.

Besondere Zulassungsbedingungen

Fachmaturität Soziales

Personen, die über eine Fachmaturität Soziales oder über eine Berufsausbildung Fachperson Betreuung mit Berufsmaturität Soziales verfügen, erfüllen die Zulassungsvoraussetzung der Arbeitserfahrung und des Sozialen Vorpraktikums bereits.

Passerelle einer Höheren Fachschule Sozialpädagoge/Sozialpädagogin oder Kindererzieher/Kindererzieherin zur Fachhochschule

Personen, die einen Bildungsabschluss an einer Höheren Fachschule als Sozialpädagoge/Sozialpädagogin oder Kleinkindererzieher/Kleinkindererzieherin mitbringen, haben die Möglichkeit, direkt ins Hauptstudium des Bachelors in Sozialer Arbeit einzusteigen.

Atelier sur Dossier

Personen, die nicht über den verlangten formalen Bildungsabschluss verfügen und älter als 30 Jahre sind, haben die Möglichkeit, ein Atelier für die Aufnahme «sur Dossier» zu besuchen.

Die Anmeldung zum Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit erfolgt seperat. Bitte beachten Sie die verschiedenen Anmeldeformulare.

Ausländischer Bildungsabschluss

Personen, die einen ausländischen gymnasialen Bildungsabschluss oder ein ausländisches Reifezeugnis besitzen, haben die Möglichkeit, an der FHS St.Gallen Soziale Arbeit zu studieren.

Bitte klären Sie selbständig ab, ob Ihr Bildungsabschluss Sie zu einem Fachhochschulstudium in der Schweiz berechtigt.

Anmeldung und Fristen

Die Anmeldung muss fristgerecht an die Studienadministration eingereicht werden. Die Anmeldungsfristen sind wie folgt:

Für einen Start im Frühlingssemester: bis spätestens am Freitag der KW 47 des vorgängigen Jahres

Für einen Start im Herbstsemester: bis spätestens am Freitag KW 13 desselben Jahres.

Das Anmeldeverfahren für das Studium in Sozialer Arbeit an der FHS St.Gallen ist dreistufig:

  1. Reichen Sie das Anmeldeformular mit den entsprechenden Beilagen ein.
  2. Sobald das Anmeldeformular bei uns vollständig eingegangen ist, erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit einem Code. Dieser dient dazu, die Anleitung für die Erstellung des Dossiers herunterzuladen.
  3. Reichen Sie das Dossiers bis spätestens am Freitag der Kalenderwoche 47 oder 13 gemäss Anleitung ein.

Hinweis: Das Erstellen des Dossiers benötigt Zeit. Planen Sie frühzeitig, so dass Sie nach dem Einreichen des Anmeldeformulars genügend Zeit haben, um das Dossier zu erstellen und fristgerecht einzureichen. Wir benötigen dieses bis am Freitag der Kalenderwoche 47 oder 13.

Berufe der Sozialen Arbeit

Wenn Sie die Soziale Arbeit zu Ihrem Beruf machen, stellen Sie den Menschen in den Mittelpunkt Ihrer Arbeit. Die Soziale Arbeit greift dort ein, wo soziale Probleme so gross werden, dass sie die betroffenen Personen nicht alleine lösen können. Sie unterstützt Menschen dabei, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen, ergreift aber auch Massnahmen zur Vorbeugung sozialer Benachteiligung.

Arbeitsfelder Sozialarbeit

Typische Arbeitsfelder der Sozialarbeit sind öffentliche Sozialdienste, Organisationen im Kindes- und Erwachsenenschutz, Beratungsstellen und Projekte in thematischen Bereichen wie Sucht, Familie, Gewalt, Migration, usw.

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter:

  • unterstützen sozial Benachteiligte in Finanzfragen, bei der Suche nach Arbeit oder Wohnraum, bei der Gestaltung sozialer Netze und vermitteln Dienstleistungen anderer Fachstellen.
  • beraten und begleiten Menschen in schwierigen Lebenssituationen, wie Armut, Krankheit, Sucht oder Misshandlung.
  • schaffen Angebote, damit sich benachteiligte Menschen in ihrem Umfeld integrieren können.


Arbeitsfelder Sozialpädagogik

Typische Arbeitsfelder der Sozialpädagogik sind Wohngruppen, Heime, Tagesstätten, Kinder- und Jugendhäuser, sozialpädagogische Familienbegleitung oder street work.

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen:

  • schaffen angemessene Begegnungs- und Freizeitangebote.
  • bieten Erziehungsangebote für Kinder und Jugendliche und unterstützen Eltern in der Erziehung.
  • fördern die Rehabilitation und Integration von Menschen aller Altersstufen.

Kontaktanfrage

Kontakt zum Studiengang
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Fachhochschule St.Gallen

Rosenbergstrasse 59

9000 St. Gallen


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