Höhere Fachprüfung

Allgemeine Infos

Die höhere Fachprüfung (HFP) ist eine eidgenössische Prüfung und daher im Ausland nicht zwangsweise anerkannt. Eine höhere Fachprüfung hat mehr Anforderungen als die Berufsprüfung und wird in der Gewerbe- und Industriebranche auch Masterprüfung genannt.

Sie richtet sich jedoch ebenso zumeist an Personen mit einem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis. Personen mit einer Fachmatura oder gymnasialer Matura werden ebenfalls zugelassen.

Die höhere Fachprüfung wird mit einem eidgenössischen Fachdiplom ausgezeichnet und ermöglicht es Absolventen ihre fachlichen Qualifikationen gezielt zu vertiefen. Die Weiterbildung empfiehlt sich insbesondere in Hinsicht auf eine mögliche Führungsfunktion oder leitende Position.

Es gibt rund 220 eidgenössischen Berufsprüfungen und 170 höhere Fachprüfungen.

Weitere Einblicke und Informationen sind bei dualstark zu finden.

IMPRESSIONEN HÖHERE FACHPRÜFUNG:

"Mit dem eidgenössischen Fachausweis und Diplomen sowie mit dem Diplom einer höheren Fachschule erzielt ein Lehrabsolvent im Schnitt 2200 Franken mehr Lohn." - tagesanzeiger.ch

"Eidgenössische Fachdiplome sind besonders attraktiv, wenn man auch noch die Aufwandseite berücksichtigt: Höhere Berufsbildungen werden in aller Regel berufsbegleitend und ohne Reduktion des Arbeitspensums durchlaufen. Zudem finanzieren die Arbeitgeber die Weiterbildungskosten sehr oft ganz oder teilweise. " - kvlu.ch

"Die höheren Fachprüfungen verfolgen zwei Ziele: Zum einen qualifizieren sie Berufsleute als Expertinnen und Experten in ihrem Berufsfeld. Zum anderen bereiten sie die Absolventinnen und Absolventen auf das Leiten eines Unternehmens vor." - Thomas Habermacher, Rektor Berufsbildungszentrum (BBZ) Weiterbildung des Kantons LU in der NZZ

 

Infobox

Um an eine höhere Berufsprüfung zugelassen zu werden, benötigt man ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder einen gleichwertigen Abschluss (Fachmatura, gymnasiale Matura). Ebenso ist eine mehrjährige Berufserfahrung vorzuweisen. Gewisse Branchen und Abschlüsse setzten die Berufsprüfung im selbigen Tätigkeitsbereich voraus.

Durch die hohe Gewichtung der Praxis und das direkte Bezugnehmen auf die realen Arbeitsweltverhältnisse erfährt die höhere Fachprüfung eine grosse Akzeptanz in der Wirtschaft. Angeeignetes Wissen ist direkt im Berufsalltag anwendbar. Ein zusätzlicher Abschluss stellt eine definitive Karrierechance dar.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit an eine Fachhochschule zugelassen zu werden, da die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) Empfehlungen für die Zulassung von Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung zu Bachelorstudiengängen von Fachhochschulen herausgegeben haben.

Die Kursgebühren gestalten sich je nach Berufsfeld verschieden. Für die eidgenössischen Prüfungen an sich werden ebenfalls Gebühren erhoben. Die Kosten trägt sowohl der Absolvent wie auch der Staat. Der Bund übernimmt max. CHF 10'500 und höchstens 50% der Kursgebühren.

Voraussetzungen um einen Bundesbeitrag beantragen zu können: Du bist wohnhaft in der Schweiz, hast einen Vorbereitungskurses für die eidgenössische Prüfung absolviert, Rechnung und Zahlungsbestätigung des Kurses tragen deinen Namen, und du hast die eidgenössische Prüfung an sich bereits absolviert.

Vorgehen beim Beantragen des Bundesbeitrags: Registriere dich online, lade deine Rechnung und Zahlungsbestätigung hoch sowie die Prüfungsverfügung, welche du erhalten hast. Nun prüft der Bund deinen Antrag. 

Für weitere Informationen schau dir das Erklärvideo des Bundes an oder informiere dich direkt auf der Website des Bundes.

 

 

 

Die höhere Fachprüfung (HFP) kann meist berufsbegleitend absolviert werden. Vorbereitungskurse für die Prüfungen dauern zumeist 1 - 1 1/2 Jahre. Eine weiter Möglichkeit ist das Selbststudium, da Vorbereitungskurse nicht reglementiert sind und somit auch nicht obligatorisch besucht werden müssen.

ERFAHRUNGSBERICHT VON DRAGAN ZU SEINEM STUDIENGANG DIPLOMIERTER BETRIEBSWIRTSCHAFETER/IN AN DER TEKO

"Empfehlenswerte Schule:

Sehr gute Dozenten, welche mit Spass und der nötigen Ernsthaftigkeit unterrichten. Die Dozenten sind zuvorkommend und engagiert. Immer wieder gerne. Würde mich jederzeit wieder für die TEKO entscheiden."


 

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