Mobilität

In vielen Fällen wird man als Studierende/r nicht in Gehdistanz zu seiner Universität leben. Um zur Vorlesung zu kommen, benötigt man also meistens ein Verkehrsmittel. Es lohnt sich, die diversen Möglichkeiten gründlich miteinander zu vergleichen, um die optimale Option für sich selbst zu finden.

Öffentlicher Verkehr (ÖV)

In der Schweiz besitzen die meisten Bildungsinstitutionen einen guten Anschluss ans ÖV-Netz. Daher ist das Pendeln mit ÖV für Studierende eine gute Wahl. Ein grosser Vorteil des Reisens mit ÖV ist, dass man sich nicht auf das Fahren konzentrieren muss. Zudem muss man sich nicht um Benzinpreise oder allfällige Reparaturen kümmern und wenn man ein Abonnement für die jeweilige Zone besitzt, kann man dieses auch in der Freizeit benutzen.

Der Nachteil des Reisens mit den ÖV sind einerseits die Kosten. Ein Abonnement in der Schweiz ist nicht ganz billig. Ausserdem ist man mit dieser Alternative weniger flexibel, da man sich den Fahrplänen anpassen muss. Besonders in der Nacht, am Wochenende, an Feiertagen oder auch einfach in weniger besiedelten Regionen macht sich dieser Nachteil stark bemerkbar, da die Busse, Trams oder Züge dann in grossen Zeitabständen oder überhaupt nicht fahren. 

Motorfahrzeug

Im Gegensatz zu den ÖV ist man mit einem eigenen Fahrzeug wesentlich flexibler. Man kann kommen und gehen, wann man will. Und je nachdem, ob man ein Motorrad oder ein Auto besitzt, kann man auch noch andere Leute mitfahren lassen. Beim Auto oder auch Motorrad könnten aber Regen oder Schnee zum Problem werden.

Ein eigenes Fahrzeug kostet jedoch auch wieder viel Geld. Neben dem Kaufpreis bzw. den Raten kommen Kosten für Treibstoff, Unterhalt und Versicherung auf einen zu. In grösseren Städten hat man ausserdem das Problem, dass keine Parkplätze vorhanden sind und/oder das Parkieren teuer ist. Und besonders in den Rushhours sind die Strassen in den Städten überfüllt, weswegen sich die Fahrtdauer enorm verlängern kann. 

Fahrrad

Wer nicht allzu weit von seiner Institution entfernt wohnt, kann auch gut auf ein Fahrrad zurückgreifen. Die Kosten für ein Fahrrad und dessen Unterhalt sind wesentlich niedriger als die Kosten der vorherigen Alternativen. Besonders auf kürzeren Strecken sind die Unterschiede zwischen der Fahrdauer von motorisierten Fahrzeugen bzw. ÖV und dem Fahrrad minim. Ausserdem gibt es bei fast allen Institutionen gratis Fahrradabstellplätze.

Mit dem Fahrrad ist man vom Wetter abhängig. Wer im Regen fährt, bleibt selten trocken und das Fahren bei Schnee auf der Fahrbahn sollte vermieden werden.

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