Höhere Fachschule

Allgemeine Infos

Die Bildungsgänge Höherer Fachschulen sind sehr praxisorientiert und vermitteln vor allem Fachwissen eines spezifischen Bereichs. Sie fördern berufsrelevante Führungs- und Fachkompetenzen und verbinden die Theorie mit der Praxis. Wer sich für eine Vollzeitausbildung entscheidet, muss meist zusätzlich ein Praktikum abschliessen.

Die Absolventen einer Höheren Fachschule sind in der Arbeitswelt wegen ihrer handlungsorientierten Kompetenzen sehr gefragt und können unmittelbar in den Arbeitsmarkt eintreten. Ein Abschluss einer Höheren Fachschule führt hauptsächlich zu Tätigkeiten mit praktischen, fachlichen und führungsbezogenen Anforderungen und ermöglicht es den Absolventen, Fach- und Führungsverantwortung in ihrem jeweiligen Bereich zu übernehmen.

Höhere Fachschulen fallen unter die höhere Berufsbildung. Diese wiederum stellt zusammen mit den Universitäten und Fachhochschulen die Teritärstufe des Schweizer Bildungssystem dar.

Weitere Informationen findest du bei der Schweizerischen Konferenz der Höheren Fachschulen.

 

"Praktisches, Künstlerisches und Theoretisches fanden einen guten Ausgleich."
Susanne über ihren Abschluss an der F+F Schule für Kunst und Design


"Praxisnah und kompetent. Die Fächer sind gut strukturiert und greifen empirisch ineinander."

David über seinen Abschluss an der TEKO


"Praxisorientiert und vollumfassend."

Karl über seinen Abschluss an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern


"Sehr viele praxisorientierte Beispiele während den Schulstunden. Hat mir auch im Berufsleben sehr geholfen."

M. über seinen Abschluss am Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie


"Ich empfehle jedem diese Weiterbildung, der nicht sein Leben lang immer dasselbe machen möchte. Der Abschluss öffnet teils grosse Türen."

Sebastian über seinen Abschluss an der Höheren Fachschule Schaffhausen

 

Infobox

Viele Höhere Fachschulen setzen für die Zulassung ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, also eine klassische Lehre, einer beruflichen Grundbildung im jeweiligen Bereich voraus. Die Fachmaturität oder die Berufsmaturität ermöglichen ebenfalls zur Zulassung. In einigen Bereichen werden auch Diplome allgemeinbildender Schulen oder eine gymnasiale Maturität anerkannt. In der Regel erfordert die Ausbildung an einer Höheren Fachschule erste Berufserfahrung.
Ausserdem werden für einige Bildungsgänge Aufnahmeprüfungen durchgeführt.

Eine Ausbildung an einer Höheren Fachschule dauert je nach Institution und Bildungsgang zwischen zwei und vier Jahre. Die Bildungsgänge können berufsbegleitend oder Vollzeit abgeschlossen werden. Die berufsbegleitenden Bildungsgänge dauern mindestens drei Jahre. Viele Höhere Fachschulen beinhalten ausserdem ein obligatorisches Praktikum.

Ein Bildungsgang an einer Höheren Fachschule kostet je nach Ausbildungsbereich zwischen CHF 10'000-50'000. Zusätzlich fallen noch weitere Kosten für Unterrichtsmaterial an.

Höhere Fachschulen werden in 8 unterschiedliche Bereiche unterteilt:

- Technik
- Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft
- Wirtschaft
- Land- und Forstwirtschaft
- Gesundheit
- Soziales und Erwachsenenbildung
- Künste, Gestaltung und Design
- Verkehr und Transport

Zahlen zur Höheren Fachschule

  • 2'024 Studien-Teilnehmende mit einem Durchschnittsalter von 36,8 Jahren.
  • Das mittlere Bruttojahreseinkommen inkl. Bonus liegt bei CHF 98'000.
  • HF-Absolventen der Fachrichtung Informatik verdienen mit CHF 110'000 am meisten.
  • 29 % aller Befragten haben eine Weiterbildung nach dem HF-Studium absolviert, die über 1,5 Jahre dauerte.
  • Das Bruttojahreseinkommen nach dieser Weiterbildung liegt bei CHF 113'300.
  • Das Bruttojahreseinkommen von HF-Studierenden (noch ohne Abschluss) liegt bei CHF 68'900.
  • Aus- und Weiterbildung zahlen sich aus!

Quelle: Salär-Studie 2015/2016, ODEC, www.odec.ch


 

 

 

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