

Technische Berufsschule Zürich
TBZ
Technische Berufsschule Zürich
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Überblick
299 Erfahrungen
Jeden Montag und Dienstag seit ca. 2 Jahren darf ich mich in das wunderschöne Soviet-Style Architekturmeisterwerk welches sich selbst eine Berufsschule schimpft setzen. Mein Leben hat sich dadurch merkbar verändert; jedes Gebäude mit einem brutalistischen Baustil gibt mir Post-Vietnam Flashbacks, sogar meine Therapeutin weiss nicht was machen. Manche Lehrer an der Schule sind brilliant, intelligent und kreativ. Meiner Meinung nach sollten diese brillianten Lehrer den vollen Lohn der anderen Kategorie an Lehrer bekommen, welche primär meine Resilienz gegen CIA-Style Folter (z.B Waterboarding oder Schlafentzug) testen. Die Infrastruktur der Schule hat sich merkbar verbessert, vor wenigen Jahren haben sich beide Schulgebäude eine (!) Gigabit-Anbindung an das Premium-Backbone der Swisscom geteilt. Heute sind es zwei (!!!) Gigabit-Leitungen die auf komische Art und Weise in einem Bond sitzen. Dank dem Premium-Backbone der Swisscom, welches auch von der ComCom geliebt ist, gibt es trotzdem nur 20Mbps ingress. Ein Verbesserungsvorschlag von mir wären Klimaanlagen, auch Monoblocks wären okay. Zur Sommerzeit ist es echt schwierig, sich im fünften Stock des Bunkers zu konzentrieren da die Innenraumtemperatur auf den Durchschnitts-IQ (35) steigt. Glücklicherweise stellt die Schule einen (EINEN!!) Xiaomi-Ventilator pro Klassenzimmer bereit, welcher ca. 1.5qm³ an Luft pro Stunde bewegt. Darüber wird natürlich jeden Tag in der Schule gestritten, man kann ja nichts haben. Ich bin zuversichtlich, dass die Stadt Zürich irgendwann (ca. 67 A.K. (After Kirk)) der TBZ Geld für ordentliche Infrastruktur (Welche NICHT von der Swisscom betrieben wird) und geeignetem Air conditioning bereitstellt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die TBZ ist schlichtweg bodenlos und eine absolute Zumutung für jeden, der im 21. Jahrhundert lernen will. Es ist mittlerweile so schlimm, dass mein Betrieb mir ernsthaft eine Kompensation zahlt, weil man den psychischen Schaden durch diesen veralteten Zirkus sonst gar nicht aushält - echtes Schmerzensgeld für verlorene Lebenszeit eben. Zwischen Lehrpersonen, die fachlich im letzten Jahrtausend hängengeblieben sind, und einer Infrastruktur, die kurz vorm Auseinanderfallen ist, lernt man hier höchstens, wie man Frustresilienz aufbaut. Wer hierhin muss, hat mein tiefstes Beileid; ohne die Zusatzzahlung von meinem Chef wäre ich schon längst weg
2022 im Sommer stand ich vor meinem Laptop und habe die Rezensionen der TBZ gelesen gehabt und dachte mir: Kacke, was ne schlechte Schule muss die denn sein. Heute Sommer 2025, einen Monat nach meinem letzten Schultag und meines erfolgreichen ICT-Fachmann EFZ, sitze ich hier und vermisse die TBZ und meine Klasse – wer hätte das gedacht. Ich will nicht bestreiten, dass andere Lernende vielleicht negative Erfahrungen gemacht haben. Ich kann nur aus meiner Perspektive sprechen: Für mich war die Zeit an der TBZ insgesamt sehr positiv. Die vielen kritischen Online-Kommentare wirken rückblickend übertrieben – zumindest aus meiner Sicht. Und macht euch bitte nicht so viele Sorgen – schlussendlich ist es nur eine Schule, und es kommt auf die Lehrpersonen darauf an. Die Organisation ist zu 90 % immer gut. Natürlich war nicht alles perfekt. Mit einigen Lehrpersonen kam ich besser klar, mit anderen weniger. Manche Lehrmethoden empfand ich als übertrieben oder unpassend – aber auch das ist normal. Jeder Mensch lernt anders, jede Lehrperson unterrichtet anders. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass ich in meinem Tempo arbeiten konnte. Wer im Unterricht mitmacht, zuhört und seine Aufgaben erledigt, kann auch gute Noten erreichen – ganz ohne acht Stunden Lernstress pro Tag. Meine Klasse war aus meiner Sicht insgesamt gut. Wir hatten eine lockere, lustige Zeit, aber auch Momente, in denen konzentriert gearbeitet wurde. Klar, nicht alle Mitschüler*innen hatten den gleichen Ehrgeiz oder das gleiche Verständnis für bestimmte Themen, aber das ist an jeder Schule so. Wichtig ist, wie man selbst damit umgeht. Die Sachen, die man lernt, benutzt man natürlich meistens nicht im Betrieb (zumindest bei ICT-Fachmann/-frau). Jedoch macht das natürlich Sinn – jeder Betrieb macht seine Arbeit anders, mit anderen Programmen. Man lernt mehr grundlegende IT, was ich gut finde. Somit baut man einen soliden Grundstein auf, auch wenn das nicht direkt praxisbezogen ist. Was ich schade fand: In drei Jahren hatten wir kaum Ausflüge – ich erinnere mich an vielleicht zwei. Ins Landesmuseum, 500 Meter Richtung HB. Bei vierjährigen Ausbildungen geht man, glaube ich, immer auf einen Ausflug in ein anderes Land. Der Sporttag, den man im zweiten Lehrjahr hat, war richtig cool – das ist echt eine coole Idee gewesen, hat nochmals alle zusammengebracht auf die eine oder andere Art. Shoutout noch kurz an den besten ABU-Lehrer aller Zeiten, der leider sein letztes Jahr an der Schule bestritten hat: Herr Hassler, du bist der Beste! Und noch an Miss Quinton. Thank you! Zum Schluss möchte ich sagen: Lasst euch nicht zu sehr von negativen Onlinebewertungen verunsichern – vor allem nicht, wenn ihr die TBZ noch gar nicht kennt. Am Ende hängt vieles von eurer Klasse, eurer Einstellung und eurem Engagement ab. Wenn man mitmacht und bereit ist zu lernen, kann man die TBZ problemlos durchlaufen – so wie es bei uns alle geschafft haben. Für mich war die Zeit an der TBZ ganz persönlich eine schöne, lehrreiche und insgesamt sehr positive Erfahrung, die ich nicht vergessen werde. Ausserdem danke noch an ChatGPT beim helfen bei der ganzen Lehre und auch beim verfassen dieses Textes. Und noch ein grosses Dankeschön an meine Brüder Manuel und Nicholas. Wir haben die drei Jahre absulut gemeistert bei allen Modulen und aufträgen die wir bekommen haben. Ich wünsche euch nur das beste in der Zukunft!
Die Technische Berufsschule Zürich (TBZ) ist ohne Zweifel eine der besten Ausbildungsstätten in der ganzen Schweiz – vielleicht sogar im gesamten deutschsprachigen Raum. Schon beim Betreten des Gebäudes merkt man, dass hier nicht einfach nur gelernt, sondern gelebt und geforscht wird. Die Mischung aus moderner Infrastruktur, engagierten Lehrpersonen und einem Umfeld, das Innovation fördert, macht die TBZ zu einem Ort, an dem man wirklich wachsen kann – fachlich, beruflich und menschlich.
Meine Zeit an der TBZ – ehrlich, direkt und mit einem grossen Dankeschön Als ich im Sommer 2022 meine Lehre als ICT-Fachmann begann, war ich ehrlich gesagt skeptisch. Onlinebewertungen zur TBZ klangen oft negativ – von Chaos, unmotivierten Lehrern und schlechtem Umgang war die Rede. Ich dachte mir: „Na super, was kommt da auf mich zu?“ Drei Jahre später kann ich sagen: Es war besser als erwartet. Natürlich war nicht alles perfekt, aber welche Schule ist das schon? Für mich war es eine lehrreiche, meist angenehme Zeit mit vielen Momenten, an die ich mich gerne erinnere. Der grösste Pluspunkt war ganz klar meine Klasse. Mit motivierten, offenen Leuten macht auch der Schulalltag Spass. Wir hatten eine gute Mischung aus Humor und Fokus, konnten zusammen lernen und trotzdem locker bleiben. Gerade in den letzten Monaten merkt man, wie schnell die Zeit vergeht. Und wenn ich unsere alten Chats anschaue, muss ich schmunzeln – diese Erinnerungen bleiben. Natürlich gab es auch Dinge, die nicht so cool waren. Einige Lehrpersonen wirkten manchmal so, als stünden sie über den Lernenden, statt auf Augenhöhe mit uns zu sprechen. Dabei sollte man nie vergessen: Wir sind alle Menschen, und ein bisschen mehr Verständnis und Offenheit täten manchen gut. Der Unterricht war meistens okay. Klar, nicht alles war direkt im Betrieb nützlich, aber ich konnte mir ein solides Grundwissen in der IT aufbauen. Dieses Verständnis hilft mir auch heute noch, wenn ich auf neue Themen stosse. Was ich sehr gut nachvollziehen kann – da stimme ich meinem Bruder Aaron voll zu – ist das Thema Ausflüge. Ich erinnere mich an vielleicht zwei in drei Jahren. Andere Klassen hatten mehr, und das macht schon einen Unterschied. Solche Erlebnisse stärken die Klassengemeinschaft und bleiben im Kopf. Zur Kafeteria: Das Essen war ein gutes "okay". Mal war’s richtig lecker, mal eher nicht mein Geschmack – aber so ist das halt, Geschmäcker sind verschieden. Die Preise waren etwas hoch, aber auch irgendwie verständlich. Trotzdem hätte ich mir mehr günstige Optionen für Lernende gewünscht. Zwei Lehrpersonen verdienen besonderen Dank: Herr Hassler, unser ABU-Lehrer – du warst mehr als nur ein Lehrer. Du hattest Verständnis, hast mit uns gelacht, warst wie ein Mentor. Danke für deine Geduld, deinen Humor und alles, was du uns mitgegeben hast – auch fürs Leben. Bleib wie du bist, und möge Gott dich begleiten. Miss Quinton, unsere Englischlehrerin – danke für deinen Einsatz, deine Geduld und deinen Humor. Es war sicher nicht immer einfach mit uns, aber du hast nie aufgegeben und hast uns unterstützt, wo du konntest. Respekt! Zum Schluss möchte ich zwei Menschen erwähnen, mit denen ich den Weg von Anfang an gegangen bin: Aaron Ashraf und Nicholas Hurst – meine Bros seit Tag eins der Berufsschule. Ich werde euch niemals vergessen. Ich wünsche euch nur das Beste, Erfolg, Liebe – möge Gott euch beschützen und euren Weg leiten. Auch wenn wir uns nicht immer sehen: Wir sind unzerbrechlich. Für immer! Fazit: Wer offen ist, mitmacht und eine gute Klasse erwischt, kann an der TBZ eine wertvolle Zeit erleben. Ich habe viel gelernt – fachlich und menschlich. Danke an alle, die Teil dieser Reise waren!