Universität

Allgemeine Infos

Universitäten und die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) vermitteln theoretisches Grundlagenwissen. Zudem betreiben die Universitäten Grundlagenforschung und vermitteln wissenschaftliche Vorgehensweisen. Der Bildungsauftrag vom Bund für Universitäten definiert, dass die Lehre und Forschung an den Universitäten auf einem hohen Abstraktionsniveau erfolgt. Das heisst, dass die Universitäten Fragen und Antworten suchen müssen, die bisherige Erkenntnisse übersteigen. Das universitäre Studium eignet sich deshalb für all jene, die Neues entdecken, herkömmliche Meinungen und bestehendes Wissen hinterfragen und reflektieren wollen. Dazu gehört neben dem Aneignen von Kenntnis über den aktuellen Forschungsstand auch die Entwicklung von neuen Fragen und Hypothesen. Die Forschung hat an Universitäten oftmals einen wichtigeren Stellenwert als an Fachhochschulen.

 

Neue Menschen kennenlernen, spannende Kursinhalte, eine grosse Auswahl an Wahlmodulen und Fachgebieten, hervorragende Dozenten, vertiefte Kenntnisse auch in Statistik, grosse Auswahl an Nebenfächern, fächerübergreifende Inhalte.
Chantal über ihren Bachelor an der Universität Zürich


Ich bin dankbar dieses einmalige Programm durchlaufen zu haben und kann es jedem wärmstens empfehlen. Hier sind kompetente Leute am Werk, die mit einem gemeinsam arbeiten.

Felix über seinen Master an der Universität Liechtenstein


Interessante und abwechslungsreiche Inhalte. Diverse Wahlmöglichkeiten bei der Fächereinteilung.

Andrin über seinen Master an der Universität St. Gallen


Interfakultäres Studium, das mir hervorragende Berufsmöglichkeiten geboten hat.

Marius über seinen Master an der Universität Freiburg

Infobox

Der Zugang zu den Bachelor- und Masterstudiengängen an einer Universität ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Bedingung für die Zulassung ist immer eine fristgerechte Anmeldung. 

Direkter Zugang an eine Universität hat jeder, welcher ein anerkanntes Zeugnis der Hochschulreife, also eine Matura, vorweisen kann.

Personen, welche eine Fachmatura oder eine Berufsmatura vorweisen können, werden durch die Ergänzungsprüfung Passerelle für eine Schweizerische Universitäre Hochschule qualifiziert. Die Ergänzungsprüfung kann zweimal pro Jahr absolviert werden und wird vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung durchgeführt. An ausländischen Universitäten wird die Passerelle jedoch nicht immer anerkannt.

Besondere Aufnahmebedingungen unterliegen medizinische Studiengänge an Universitäten. Um für diese Studiengänge zugelassen zu werden, muss ein Bewerber einen Eignungstest absolvieren. Zusätzlich sind die Studienplätze durch den Numerus Clausus begrenzt.

Absolventen einer Fachhochschule (FH), welche einen Bachelor vorweisen können, haben unter bestimmten Bedingungen ebenfalls direkten Zugang zu einem universitäres Bachelorstudium. Dies ist je nach Studiengang und Fakultät unterschiedlich gehandhabt.

Der Abschluss eines universitären Bachlorstudiums ist in der Regel berufsqualifizierend. Allerdings liegt der Fokus bei universitären Studiengängen stärker auf der Theorie und der Forschung, als beispielsweise bei einem Studiengang an einer Fachhochschule (FH) oder Pädagogischen Hochschule (PH). Dies muss nicht zwangsweise ein Nachteil darstellen, gilt aber zu beachten. Vor allem da Studiengänge an einer Universität oft nicht auf ein klar definiertes Berufsfeld hinführen.

Bachelorabschlüsse an einer Universität sind daher insbesondere für Personen geeignet, welche nach dem Bachelor einen Master oder einen noch höheren Abschluss ins Auge fassen.

Universitäten können ihre Studiengebühren eigenständig festlegen. Daher sind die Gebühren pro Semester von Fakultät zu Fakultät verschieden. Die Gebühren unterscheiden sich dabei um bis zu 400% und belaufen sich auf CHF 500-2000 pro Semester.

Zusätzliche Kosten für Lernmaterial, wie beispielsweise Bücher und dergleichen, sind davon ausgenommen.

Studierende haben jedoch an die meisten Universitäten die Möglichkeit ein Gesuch einzureichen, um sie von den Semestergebühren zu befreien. Bei schwierigen finanziellen Situationen können Universitäten die anfallenden Gebühren erlassen.

Ebenso stellt der Schweizer Staat Bildungskredite zur Verfügung oder es können Darlehen bei Banken beantragt werden.

Eine Regelstudienzeit für einen Bachelor an einer Universität beläuft sich wie an Fachhochschulen (FH) auf 3 Jahre Vollzeit. Der Master an einer Universität wird bei einer Regelstudienzeit in 1 1/2 bis 2 Jahren Vollzeit erworben.

In Normalfall kann diese Regelstudienzeit verlängert oder in einem Teilzeit-Modus absolviert werden. Davon ausgenommen sind jedoch einige besondere Studiengänge wie beispielsweise Humanmedizin.

 

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