

Technische Berufsschule Zürich
TBZ
Technische Berufsschule Zürich
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Überblick
294 Erfahrungen
Die TBZ ist schlichtweg bodenlos und eine absolute Zumutung für jeden, der im 21. Jahrhundert lernen will. Es ist mittlerweile so schlimm, dass mein Betrieb mir ernsthaft eine Kompensation zahlt, weil man den psychischen Schaden durch diesen veralteten Zirkus sonst gar nicht aushält - echtes Schmerzensgeld für verlorene Lebenszeit eben. Zwischen Lehrpersonen, die fachlich im letzten Jahrtausend hängengeblieben sind, und einer Infrastruktur, die kurz vorm Auseinanderfallen ist, lernt man hier höchstens, wie man Frustresilienz aufbaut. Wer hierhin muss, hat mein tiefstes Beileid; ohne die Zusatzzahlung von meinem Chef wäre ich schon längst weg
Die Technische Berufsschule Zürich (TBZ) ist ohne Zweifel eine der besten Ausbildungsstätten in der ganzen Schweiz – vielleicht sogar im gesamten deutschsprachigen Raum. Schon beim Betreten des Gebäudes merkt man, dass hier nicht einfach nur gelernt, sondern gelebt und geforscht wird. Die Mischung aus moderner Infrastruktur, engagierten Lehrpersonen und einem Umfeld, das Innovation fördert, macht die TBZ zu einem Ort, an dem man wirklich wachsen kann – fachlich, beruflich und menschlich.
2022 im Sommer stand ich vor meinem Laptop und habe die Rezensionen der TBZ gelesen gehabt und dachte mir: Kacke, was ne schlechte Schule muss die denn sein. Heute Sommer 2025, einen Monat nach meinem letzten Schultag und meines erfolgreichen ICT-Fachmann EFZ, sitze ich hier und vermisse die TBZ und meine Klasse – wer hätte das gedacht. Ich will nicht bestreiten, dass andere Lernende vielleicht negative Erfahrungen gemacht haben. Ich kann nur aus meiner Perspektive sprechen: Für mich war die Zeit an der TBZ insgesamt sehr positiv. Die vielen kritischen Online-Kommentare wirken rückblickend übertrieben – zumindest aus meiner Sicht. Und macht euch bitte nicht so viele Sorgen – schlussendlich ist es nur eine Schule, und es kommt auf die Lehrpersonen darauf an. Die Organisation ist zu 90 % immer gut. Natürlich war nicht alles perfekt. Mit einigen Lehrpersonen kam ich besser klar, mit anderen weniger. Manche Lehrmethoden empfand ich als übertrieben oder unpassend – aber auch das ist normal. Jeder Mensch lernt anders, jede Lehrperson unterrichtet anders. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass ich in meinem Tempo arbeiten konnte. Wer im Unterricht mitmacht, zuhört und seine Aufgaben erledigt, kann auch gute Noten erreichen – ganz ohne acht Stunden Lernstress pro Tag. Meine Klasse war aus meiner Sicht insgesamt gut. Wir hatten eine lockere, lustige Zeit, aber auch Momente, in denen konzentriert gearbeitet wurde. Klar, nicht alle Mitschüler*innen hatten den gleichen Ehrgeiz oder das gleiche Verständnis für bestimmte Themen, aber das ist an jeder Schule so. Wichtig ist, wie man selbst damit umgeht. Die Sachen, die man lernt, benutzt man natürlich meistens nicht im Betrieb (zumindest bei ICT-Fachmann/-frau). Jedoch macht das natürlich Sinn – jeder Betrieb macht seine Arbeit anders, mit anderen Programmen. Man lernt mehr grundlegende IT, was ich gut finde. Somit baut man einen soliden Grundstein auf, auch wenn das nicht direkt praxisbezogen ist. Was ich schade fand: In drei Jahren hatten wir kaum Ausflüge – ich erinnere mich an vielleicht zwei. Ins Landesmuseum, 500 Meter Richtung HB. Bei vierjährigen Ausbildungen geht man, glaube ich, immer auf einen Ausflug in ein anderes Land. Der Sporttag, den man im zweiten Lehrjahr hat, war richtig cool – das ist echt eine coole Idee gewesen, hat nochmals alle zusammengebracht auf die eine oder andere Art. Shoutout noch kurz an den besten ABU-Lehrer aller Zeiten, der leider sein letztes Jahr an der Schule bestritten hat: Herr Hassler, du bist der Beste! Und noch an Miss Quinton. Thank you! Zum Schluss möchte ich sagen: Lasst euch nicht zu sehr von negativen Onlinebewertungen verunsichern – vor allem nicht, wenn ihr die TBZ noch gar nicht kennt. Am Ende hängt vieles von eurer Klasse, eurer Einstellung und eurem Engagement ab. Wenn man mitmacht und bereit ist zu lernen, kann man die TBZ problemlos durchlaufen – so wie es bei uns alle geschafft haben. Für mich war die Zeit an der TBZ ganz persönlich eine schöne, lehrreiche und insgesamt sehr positive Erfahrung, die ich nicht vergessen werde. Ausserdem danke noch an ChatGPT beim helfen bei der ganzen Lehre und auch beim verfassen dieses Textes. Und noch ein grosses Dankeschön an meine Brüder Manuel und Nicholas. Wir haben die drei Jahre absulut gemeistert bei allen Modulen und aufträgen die wir bekommen haben. Ich wünsche euch nur das beste in der Zukunft!
Schule könnte besser sein aber grüsse gehen raus an herr Müller. Bester Lehrer in meinen 20 jahren!
Wer hätte gedacht, dass man im Jahr 2025 noch eine authentische Retro-Erfahrung machen kann? Die TBZ macht's möglich! Hier lernt man Programmierung noch so, wie es sich gehört: mit Stift und Papier. IDE? Syntax-Highlighting? Autocomplete? Pah! Das ist was für Weicheier! Echte Programmierer schreiben ihren Code auf Papier und hoffen, dass der Compiler in ihrem Kopf keine Bugs übersehen hat. Fun Fact: Die Schule besitzt tatsächlich Computer, aber die werden nur zur Dekoration verwendet - wie Plastikblumen in einem Restaurant. Die Lehrmethoden sind erfrischend traditionell - PowerPoint-Präsentationen aus der Steinzeit, vorgelesen im Monoton-Modus, während 30 gelangweilte Gesichter ins Leere starren. Die Lehrer hier sind wahre Meister darin, komplizierte Dinge noch komplizierter zu erklären und dabei jegliche Motivation im Keim zu ersticken. Manche erklären HTML so langweilig, dass selbst Google Chrome einschläft. Und dann wundern sie sich ernsthaft, warum niemand mitmacht und die Noten schlechter sind als ein selbstgeschriebener PHP-Code ohne Kommentare. Das pädagogische Geschick ist etwa so ausgeprägt wie die IT-Kenntnisse meiner Großmutter - und die ist seit 10 Jahren tot. Besonders zu betonen ist das innovative Prüfungskonzept: "Schreiben Sie eine vollständige Java-Klasse mit allen Gettern und Settern - von Hand, versteht sich!" Die Lehrer schaffen es, selbst die interessantesten Themen so trocken zu präsentieren, dass man lieber Steuerrecht studieren würde - oder freiwillig seine eigenen Zehennägel zählen. Weil nichts die Realität des Programmieralltags besser simuliert als das Schreiben von Code ohne jegliche Hilfsmittel. Stack Overflow? Nie gehört! Die denken wahrscheinlich, das sei ein neues Yoga-Studio. Wie wärs, wenn der Lehrer die Aufgaben präsentiert und man muss es auf ein leeres Blatt Papier schreiben? Nächste Woche kommt dann bestimmt: "Erstellen Sie eine Datenbank mit Buntstiften." Bonus-Feature: Die WLAN-Verbindung ist so langsam, dass man schneller nach Hause läuft und von dort aus arbeitet. Selbst Schnecken überholen hier das Internet. Und der absolute Höhepunkt: Um Gotteswillen, bringt doch das Handtuchpapier im 5. Stock zurück! Ich muss mir meine Hände mit WC-Papier trocknen 🥀🥀🥀 Es ist wie russisches Roulette, aber mit Hygiene. Fazit: Perfekt für alle, die Nostalgie lieben und sich fragen, wie Bildung vor der Digitalisierung funktioniert hat. Oder für Leute, die eine Zeitmaschine suchen, aber keine haben. Für alle anderen: Es gibt bessere Wege, Zeit und Geld zu verschwenden - zum Beispiel könnte man das Geld verbrennen und dabei zuschauen. Das wäre wenigstens warm. Übrigends: Was haben die Lehrer für ein Gefühl, dass wir noch Zeit haben nach der Schule ihre unendlich langen Aufgaben zu machen, und dann noch für Prüfungen zu lernen. In den ersten paar Wochen TBZ vor ein paar Jahren bin ich jeden Morgen aufgestanden, in die TBZ, nach Hause und dann gelernt. Jeden Tag. Auch nach der Arbeit. Das war wahrscheinlich der schlimmste Zeitraum meines Lebens. Nun als ich weniger Schulstoff mache, kommt man einfach nicht mehr mit. Leuten die mehr Hilfe benötigen bekommen keine. Kurz gesagt, ist die TBZ einfach eine riesige Abwärtsspirale. Die schläuste aussage, die ich an der TBZ gehört habe, ist wahrscheinlich diese: "Ah de TBZ mues mer echt d fritte in d tüte packe" Würde ich weiterempfehlen? Nur meinen ärgsten Feinden. Und vielleicht Archäologen, die sich für ausgestorbene Bildungsmethoden interessieren.