
Weiterbildungen Immobilien
Die Immobilienbranche bietet vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten – von der Verwaltung und Vermarktung von Liegenschaften bis hin zur Bau- und Projektleitung. Eine Immobilien Weiterbildung vermittelt nicht nur wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen, sondern zeigt auch, wie Immobilien langfristig wertsteigernd bewirtschaftet werden können.
Zertifikatskurse zur Immobilien-Bewirtschaftung oder -Vermarktung bieten einen ersten Einstieg. Höhere Abschlüsse sind die eidg. Fachausweise (z.B. Immobilien-Bewirtschafter/in), Diplome an höheren Fachschulen oder Bachelor- und Masterprogramme im Bereich Real Estate. Zusätzlich gibt es spezialisierte Seminare zu Baurecht, Immobilienfinanzierung oder Energieeffizienz, die Wissen vertiefen.
SVIT Swiss Real Estate School, HWZ (Hochschule für Wirtschaft Zürich) und die KV Business Schools gehören zu den bekanntesten. Fachhochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge an, oft mit Fokus auf Immobilienökonomie oder Management. Auch andere Institute und Verbände (z.B. HEV) organisieren Weiterbildungen zu spezifischen Immobilienthemen, die in der Praxis besonders relevant sind.
Du lernst, Immobilien zu bewerten, Liegenschaften zu unterhalten und Mietverträge rechtssicher zu gestalten. Themen wie Eigentumswohnungen, Stockwerkeigentum und Facility Management spielen eine wichtige Rolle. Zusätzlich sind Marketing und Verhandlungskompetenzen gefragt, um Liegenschaften erfolgreich zu vermarkten. Projektentwicklung, Bauabläufe und Finanzierungsmodelle runden das Profil ab.
Zertifikatskurse dauern oft wenige Wochen oder Monate, während Fachausweise 1,5 bis 2 Jahre berufsbegleitend umfassen. Ein Bachelor in Real Estate kann 3 bis 4 Jahre dauern, ein Master zusätzlich 1,5 bis 2 Jahre. Berufsbegleitende Varianten sind in der Immobilienbranche weit verbreitet, um parallel Berufserfahrung zu sammeln.
Die Gebühren variieren stark nach Anbieter und Abschluss: Kürzere Kurse gibt es ab etwa CHF 1’000, Fachausweise bewegen sich meist im Bereich von CHF 5’000 bis 10’000. Bachelor- und Masterprogramme kosten je nach Schule zwischen CHF 8’000 und 20’000. Förderungen durch Kantone oder den Bund sind bei gewissen Abschlüssen möglich, zudem übernehmen manche Arbeitgeber einen Teil der Kosten.
Ob Branchenneulinge, Quereinsteiger/innen aus dem Bau- oder Finanzsektor oder bereits aktive Fachkräfte – alle können von Immobilienweiterbildungen profitieren. Wer ein ausgeprägtes Interesse an Wirtschaft, Recht und Kundenkontakt hat, ist hier richtig. Auch Führungskräfte, die ein Immobilienunternehmen leiten oder ein Immobilienportfolio managen möchten, finden spezialisierte Programme.
Die Jobs sind vielfältig: Immobilienmakler/in, Immobilienbewirtschafter/in, Projektleiter/in im Bau, Liegenschaftsschätzer/in oder Immobilienvermarkter/in. Mit wachsender Erfahrung und Zusatzqualifikationen sind leitende Funktionen, z.B. als Geschäftsführer/in eines Immobilienbüros oder in einem grösseren Immobilienkonzern, gut erreichbar.
Einstiegsgehälter beginnen bei rund CHF 65’000 bis 80’000, je nach Verantwortung und Region. Erfahrene Fachkräfte und Führungspersonen bewegen sich häufig im Bereich von CHF 100’000 und mehr, insbesondere wenn sie in grösseren Immobilienfirmen oder im Investmentbereich tätig sind. Provisions- oder erfolgsabhängige Gehaltsbestandteile sind in Verkauf und Vermarktung üblich.
Für Quereinsteiger:innen bieten sich vor allem praxisorientierte Zertifikatskurse an, etwa zur Immobilienbewirtschaftung oder -vermarktung. Diese vermitteln die Grundlagen des Immobilienmarkts und sind auch ohne fachspezifische Vorbildung zugänglich. Solche Kurse ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in die Branche, besonders geeignet für Personen mit Erfahrung im Bau-, Finanz- oder Kundendienstbereich.
Viele Anbieter setzen zudem auf eine modulare Struktur, sodass Teilnehmende flexibel und schrittweise in den Beruf hineinwachsen können. Wer danach weiterlernen möchte, kann oft direkt Aufbaulehrgänge oder einen eidgenössischen Fachausweis anschliessen.
Mit dem Weiterbildungs-Finder von Eduwo lässt sich schnell herausfinden, welche Immobilien Weiterbildung zum eigenen Profil passt.
In der Schweiz reicht das Angebot von praxisnahen Zertifikatskursen bis hin zu akademischen Studiengängen auf Bachelor- und Masterniveau. Zu den gängigen Optionen zählen:
Zertifikatskurse: Kompaktformate zu Themen wie Immobilienvermarktung, Mietrecht oder Liegenschaftsbuchhaltung – ideal für den schnellen Kompetenzaufbau.
Eidg. Fachausweis Immobilien-Bewirtschafter/in: Eine anerkannte Weiterbildung für Personen mit Berufserfahrung, die sich gezielt im Immobilienmanagement qualifizieren wollen.
Höhere Fachschule oder Studium: Bachelor- und Masterstudiengänge in Immobilienökonomie, Real Estate Management oder Bauprojektleitung bieten vertiefte Kenntnisse mit strategischem Fokus.
Spezialisierungen: Lehrgänge in Facility Management, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit oder Baurecht ergänzen das Portfolio gezielt.
Viele Programme sind berufsbegleitend konzipiert und ermöglichen so eine Weiterbildung parallel zur Berufstätigkeit. Auch Online-Formate gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Eduwo Weiterbildungs-Finder hilft dabei, schnell das passende Angebot zu finden.
Der eidg. Fachausweis Immobilien-Bewirtschafter/in zählt zu den bekanntesten und praxisorientierten anerkannten Abschlüssen in der Branche. Ebenso stark gefragt ist das Diplom als Immobilien-Treuhänder/in, das eine vertiefte betriebswirtschaftliche Qualifikation für leitende Funktionen vermittelt. Auch Abschlüsse an höheren Fachschulen wie Immobilienökonomie oder Real Estate Management sind offiziell anerkannt und mit nationalen Standards kompatibel.
Diese eidgenössisch anerkannten Zertifikate sind nicht nur rechtlich geschützt, sondern auf dem Arbeitsmarkt hoch angesehen. Sie bieten eine solide Grundlage für den beruflichen Aufstieg, insbesondere in Richtung Führungs- oder Beratungsfunktionen im Immobiliensektor.
Für den Einstieg in die Immobilienbewirtschaftung sind Grundlagenlehrgänge oder der eidgenössische Fachausweis Immobilien-Bewirtschafter/in besonders geeignet. Diese Weiterbildungen vermitteln praxisnahes Wissen in Bereichen wie Mietrecht, Vertragswesen, Liegenschaftsunterhalt, Buchhaltung und der Kommunikation mit Eigentümer/innen und Mieter/innen.
Besonders beliebt sind Programme von etablierten Anbietern wie der SVIT Real Estate School, dem EB Zürich oder weiteren Fachschulen mit starkem Praxisbezug. Sie richten sich gezielt an Personen, die beruflich neu in die Immobilienbranche einsteigen oder sich gezielt für eine Tätigkeit in der Bewirtschaftung qualifizieren möchten.
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