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Rechtswissenschaft
Im Jura-Studium wird der Fokus auf die Auseinandersetzung mit dem geltenden Recht gelegt. Studierende beschäftigen sich zudem mit dem Ursprung von Verordnungen und Gesetzen sowie der Unterteilung in Öffentliches Recht und Privatrecht. Angehenden Juristinnen und Juristen wird unter anderem Kenntnis in Rechtsgebieten oder Studienrichtungen wie Strafrecht, Zivilrecht, Verwaltungsrecht oder Wirtschaftsrecht vermittelt. Als Abschluss sind vor allem Bachelor und Master an einer Universität oder Fachhochschule sehr beliebt.
Neben Bachelor- und Masterstudiengängen in Law gibt es zahlreiche CAS-, DAS- und MAS-Programme, die bestimmte Rechtsgebiete vertiefen (z.B. Arbeitsrecht, Steuerrecht, Compliance). Wer bereits als Anwält/in tätig ist, erweitert seine Kompetenzen oft durch spezialisierte Lehrgänge, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Auch Nicht-Jurist/innen können in Zertifikatskursen Grundkenntnisse erwerben.
Juristische Fakultäten an Universitäten wie Zürich, Basel, Bern oder Genf sind erste Anlaufstellen für akademische Abschlüsse. Fachhochschulen bieten praxisorientierte Weiterbildungen, häufig in Zusammenarbeit mit Verbänden oder Kanzleien. Private Institute konzentrieren sich oft auf einzelne Rechtsgebiete oder Zielgruppen (z.B. KMU, Behörden).
Im Fokus steht das Verständnis des Schweizer Rechtssystems, ergänzt um relevante internationale Normen. Du lernst, Gesetzestexte zu interpretieren, Vertragswerke zu verfassen und rechtliche Risiken einzuschätzen. Spezifische Module vertiefen Bereiche wie Wirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht oder Strafrecht. Daneben werden oft Verhandlungs- und Beratungsfähigkeiten geschult.
Ein Bachelorstudium in Rechtswissenschaft dauert meist drei bis vier Jahre in Vollzeit, ein Master in Law weitere 1,5 bis 2 Jahre. Kurz- und Zertifikatskurse können wenige Wochen oder Monate umfassen, während MAS-Programme bis zu zwei Jahre berufsbegleitend dauern. Die Wahl richtet sich stark nach dem gewünschtem Spezialisierungsgrad und deinem beruflichen Hintergrund.
Die Studiengebühren an staatlichen Universitäten sind oft moderat und bewegen sich pro Semester im niedrigen dreistelligen Bereich, während private Institute und spezialisierte Lehrgänge deutlich teurer sein können (bis zu CHF 20’000 und mehr). CAS- und MAS-Programme liegen meist zwischen CHF 3’000 und 15’000, je nach Umfang und Anbieter.
Jurist/innen, die sich spezialisieren möchten, sind ebenso angesprochen wie Fachleute aus Wirtschaft, Personalwesen, Verwaltung oder Verbänden, die rechtliche Kompetenzen aufbauen wollen. Auch Personen, die in Beratungs- oder Führungsfunktionen arbeiten und sich im rechtlichen Umfeld sicher bewegen müssen, profitieren stark von diesen Angeboten.
Mit fundiertem Rechtswissen eröffnen sich dir Perspektiven als Rechtsberater/in in Unternehmen, als Compliance-Officer, in Behörden, Gerichten oder Kanzleien. Auch Schnittstellenfunktionen in HR, Steuern, Versicherungen oder Banken sind denkbar, da rechtliche Fragen dort oft eine grosse Rolle spielen. Anwält/innen können ihre Fachgebiete erweitern und sich gezielt positionieren.
Juristische Berufe gehören im Schnitt zu den besser bezahlten Tätigkeiten. Einstiegsgehälter von CHF 70’000 oder mehr sind üblich, mit Erfahrung und in leitenden Positionen sind Gehälter deutlich oberhalb von CHF 100’000 realistisch. In Anwaltskanzleien und Unternehmensberatungen hängt die Vergütung zudem von der Spezialisierung und dem Geschäftserfolg ab.
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