Der gefürchtete und heiss ersehnte Moment ist gekommen, dein Studium nähert sich dem Schluss und du blickst dem Ende einer Ära traurig entgegen. Jetzt bleibt nur noch das Schwelgen in Erinnerungen: All die verrückten Dinge, die man erlebt hat, all die stressvollen Prüfungsphasen, die man durchgestanden hat und all die schönen Erfahrungen, die man gesammelt hat. Aber hast du wirklich alles erlebt, was es im Studium zu erleben gibt? Koste deine letzten Momente als Studierende*r noch ein letztes Mal aus und schau dir diese Liste von 5 Sachen, die du vor Studienabschluss gemacht haben solltest, an.

1. Die Nacht durchmachen

Wer kennt es nicht, zu spät dran mit dem Lernen oder der Hausarbeit und morgen ist die Klausur beziehungsweise die Abgabe. Tja, Zeit, den Kaffeevorrat aufzubrauchen, denn es wird eine laaaange Nacht werden. Aber wer weiss, mit viel Glück musst du das Ganze nicht alleine durchleben, denn wie das Sprichwort so schön sagt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Falls sich deine Freunde also in derselben Situation befinden sollten, könnt ihr euch gegenseitig motivieren, die Nacht gemeinsam durchzustehen. Am nächsten Morgen mit blutunterlaufenen Augen in der Uni auftauchen, die Klausur mitschreiben und danach glückselig in ein Koma fallen, ist definitiv eine Erfahrung, die man als Studierende*r erlebt haben muss. Auch wenn es sich währenddessen wie der Tod höchstpersönlich anfühlt, kann man später nur lachend auf diese Zeit zurückblicken. Und wer weiss, mit ganz viel Glück kommt am Ende eine passable Note dabei raus.

2. Auf eine Uni-Party gehen

„Work hard, Play harder“ ist genau das richtige Lebensmotto als Studierender. Dafür eignen sich die Uni-Partys perfekt, seien es die Semester Opening oder Ending Partys oder einfach welche zwischendurch, irgendwas Cooles steht immer an. Und wir alle sprechen aus Erfahrung, dass man gerade als Studierender bei all dem Lern- und Prüfungsstress einfach mal die Sau rauslassen muss. Sich im Takt der Musik zu verlieren, umgeben von Menschen, die wahrscheinlich dasselbe durchmachen wie man selbst, ist die beste Medizin, um den Kopf frei zu bekommen und die täglichen Probleme zumindest für kurze Zeit zu vergessen. Die Partys eignen sich auch gut dafür, neue Leute aus anderen Fachbereichen kennenzulernen, mit denen man normalerweise nichts zu tun hat. Also schnapp dir deine Freunde, rein in die Feierklamotten und nochmal spüren wie es ist, young, wild and free zu sein.

3. Praxiserfahrung sammeln

Lernen, Lernen, Lernen, alles ins Hirn stopfen, bis die Klausur rum ist und man das Gelernte auch schon wieder vergessen hat. Das theoretische Wissen in deinem Fachgebiet ist natürlich wichtig und auch der Grund, warum du letztendlich studierst, es bringt einem in der Arbeitswelt jedoch nicht besonders viel. Deswegen ist es umso wichtiger, so früh wie möglich mit dem Sammeln von praktischen Erfahrungen zu beginnen, da man das Gelernte auch in der Praxis anwenden können muss. Es gibt dir zudem die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und einen Blick in dein zukünftiges Arbeitsleben zu werfen. Heutzutage ist es besonders schwer, einen Job zu finden, ohne bereits vorhandene praktische Erfahrungen vorweisen zu können. Also mach dich jetzt auf die Suche nach einem Praktikum in den Semesterferien oder einen Studentenjob in deinem Studienbereich und sammle wertvolle Kenntnisse für die Zukunft. Falls du noch hilfreiche Tipps zu deinem Lebenslauf oder Motivationsschreiben benötigen solltest, kannst du gerne einen Blick auf unsere Webseite studentjob.ch werfen, dort haben wir alle wichtigen Themenbereiche für dich abgedeckt.

Foto: pexels

4. Ein Auslandssemester machen

Dich packt das Fernweh und du willst einen Tapetenwechsel? Dann ist ein Auslandssemester die richtige Wahl für dich. Andere Kulturen erleben, reisen und die Welt ein kleines bisschen besser verstehen – das Studieren im Ausland bringt so einige Vorteile mit sich. Neben all den Erfahrungen, die du sammelst, macht sich so ein Auslandssemester auch gut im Lebenslauf und hilft bei der späteren Jobsuche. Zudem eignet es sich super, um deine Sprachkenntnisse aufzubessern, deine Eigenständigkeit zu testen und hilft dir, offen gegenüber Neuem und Unbekanntem zu sein. Zusätzlich zur persönlichen Weiterentwicklung und dem Erleben all der oben genannten grossartigen Dinge wirst du viele neue Menschen aus der ganzen Welt treffen und neue Freundschaften schliessen, die über Grenzen hinweg andauern. Also lass dir die Chance nicht entgehen, ein unvergessliches Semester zu erleben.

5. Das Studentenleben geniessen

Last but not least, geniesse das Leben als Studierende*r in vollen Zügen! Es wird nie wieder eine Zeit geben, in der du so wenig Sorgen und so viel Freizeit hast, wie jetzt. Auch wenn das Lernen sehr stressig sein kann, ist es nur ein kleiner Teil deines sonst so freien Studentenlebens. Später, wenn du montags bis freitags von morgens bis abends im Büro sitzt, wirst du dir die Zeit zurückwünschen, in der du nur drei Mal die Woche zur Uni musstest. Du wirst viel mehr Verpflichtungen haben, denn das bringt das Erwachsenwerden leider mit sich: Rechnungen und Steuern, um die man sich kümmern muss; einen Ehepartner, nach dem man sich richten muss und bald schon Kinder, um die man sich zu kümmern hat. Da bleibt wenig Zeit für einen selbst. Deswegen ist genau jetzt die Zeit, sich vollkommen auf sich selbst zu konzentrieren: Sachen machen, einfach weil einem danach ist, reisen wohin man will, ohne gebunden zu sein, Zeit mit seinen engsten Freunden verbringen und sich selber entdecken. Denn es sind genau diese Momente im Hier und Jetzt, die du nie vergessen wirst!

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