Die Motivation und die Organisation fehlen mehr denn je, denn das eigene Zuhause ist nicht immer der beste Ort zum Lernen. Geht’s auch dir so? Hier ein paar Vorschläge, damit es doch noch klappt!

Das Selbststudium und die Selbstdisziplin waren noch nie so extrem gefragt, wie nach dem Ausbruch des Corona-Virus. Durch diese aussergewöhnliche Lage  sind wir gezwungen, Zuhause zu bleiben und nicht, wie üblich, uns in die Universität oder in die Schule zu setzten. Durch das Selbststudium, welches jetzt in digitaler Form stattfindet und auch den Umstand, dass man nur noch Zuhause sein sollte, ist viel Eigenverantwortung und Disziplin erforderlich.

Es gibt nun keine Bibliotheken mehr, in die man sich setzten kann, um Lernatmosphäre um sich zu haben.

Es gibt auch keinen Lehrer mehr, der kontrolliert, was man macht. Es liegt nun ganz alleine in unserer Verantwortung, zu lernen und das auch noch mit Erfolg. Wie du dich besser organisierst und motivierst erfährst hier:  

Organisation

Organisation ist das A und O, je organisierter du bist, desto erfolgreicher bist du und desto effizienter sind deine Resultate beim Lernen.

Lernplatz

Am besten überlegt man sich, wo man in der Wohnung oder im Haus am konzentriert lernen kann. Es sollte ein Ort sein, an dem man ungestört ist und auch mal die Türe schliessen kann. Wenn du so einen Ort gefunden hast, kannst du anfangen, dich dort einzurichten. Räume alles weg, was dich ablenken könnte. Überlege dir also genau, was du wirklich zum Lernen brauchst und was nicht. Lass nur die Dinge auf deinem Tisch liegen, die du für das geplante Fach oder Modul auch wirklich benötigst.

Ordnung

Erstelle Ordnung in deinen Unterlagen. Sortiere nach Fach und lege sie in Ordner ab. Am besten benutzt du für jedes Fach oder Modul eine andere Farbe oder markierst es unterschiedlich. Somit hast du immer alles beisammen und kannst schnell darauf zurückgreifen. Bestimme auch einen Platz, an den du sie immer legst. Somit geht nichts mehr verloren.

Handy

Das Handy ist eine sehr grosse Ablenkung, zumal es in der Zeit des Corona-Virus unser einziger Kontakt zur Aussenwelt ist. ABER, wenn du lernst, dann leg es weg! Am besten stellst du es auf Flugmodus und legst es in ein anderes Zimmer. Somit musst du jedes Mal aufstehen, um an dein Handy zu gelangen und auf Dauer ist das ganz schön anstrengend.

 Du kannst dir aber auch «Handyzeiten» erstellen, wie zum Beispiel: «Nach jedem erledigten Fach darf ich mein Handy checken.» Zudem ist das doch auch eine ganz gute Motivation, um sich danach zu belohnen, oder? Denn jeder und jede kennt das Gefühl: Man liegt noch im Bett, weiss aber genau, dass man sich jetzt an den Schreibtisch setzten müsste, um zu lernen. Doch die Motivation fehlt und so schiebt man es vor sich hin, bin es dann (meistens) zu spät ist.

Damit das nicht passiert, hier einige wichtige Punkte, wie du deine Motivation steigern kannst.  

Belohnungssystem

Belohne Dich! Wenn du etwas erledigt hast, kannst du dir etwas gönnen. Erstelle dir ein konkretes Belohnungssystem. Zum Beispiel: Nachdem ich mein Ziel für das Fach xy erreicht habe, gehe ich draussen (alleine) spazieren. Oder ich gönne mir eine Folge auf Netflix (danach musst du aber auch sehr konsequent sein und wieder aufhören, also am betsen zeitlich beschränken.)

Ziel ist es auch, sich dadurch kleine Erholungspausen zu gönnen. Um danach wieder motiviert zu sein, weiter zu lernen, ist es schlau, die Belohnungen zu steigern. Das heisst, die grösste Belohnung, die man sich geben möchte, kommt erst ganz am Schluss, wenn alles erledigt ist. Davor gibt es nur kleine Belohnungen.

Ziele (kurz-und langfriste)

Sich Ziele zu setzen, ob beim Lernen oder allgemein im Leben, hilft einem auf dem Weg, die Motivation nicht zu verlieren. Denn jeder und jede von uns fragt sich manchmal: «Für was brauche ich das überhaupt?» Hierbei ist es gut, sich langfristige Ziele zu setzten. Beispielsweise, wenn man noch in die Schule geht, dass man seine Matura oder seinen Abschluss schafft. Wenn man studiert, dass man den Bachelor oder gar den Master abschliessen kann und zwar in der vorgegebenen Studienzeit. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, kannst du es dir aufschreiben und an deinen Lernplatz legen, damit du immer wieder daran erinnert wirst.

Der Weg zu diesem langfristigen Ziel ist natürlich nicht einfach. Deswegen ist es wichtig, dir kurzfristige Ziele zu setzten. Ich würde dir empfehlen, Wochenziele aufzuschreiben und am Abend vor dem nächsten Tag kleine Tagesziele. Somit siehst du immer wieder, welche Ziele du am Tag erreicht hast. Du kannst natürlich noch konkreter werden und dir für jedes Fach neue Ziele setzten, die du am Tag erreichen möchtest. Zum Beispiel: «Heute höre ich mir die Vorlesung des Faches xy an und erstelle eine Zusammenfassung. Dafür gebe ich mir zwei Stunden Zeit.»

Gegenseitig motivieren

Gerade in der Zeit, in der man praktisch nur noch zuhause sitzen darf und seine sozialen Kontakte so weit wie möglich einschränken sollte, ist es um so wichtiger, sich gegenseitig zu motivieren! Wie wäre es mit einer Lerngruppe, die online stattfindet? Ihr könnt dann über Facetime oder WhatsApp Gruppen bilden und euch so gegenseitig über den Lernstoff austauschen. Dann weisst du auch immer, dass die anderen alle auch am Lernen sind und ihr alle im selben Boot sitzt.  

GIFS: giphy

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