In Klausurenphasen folgen die Prüfungstermine oft dicht aufeinander. Zeitgleiches Lernen für mehrere Fächer bleibt daher nicht aus, wenn man sich gründlich vorbereiten und gute Ergebnisse erzielen möchte. Wie man die Vorbereitungszeit effektiv nutzt, erfahrt ihr in folgendem Beitrag.

Sich für nur eine Prüfung vorzubereiten, ist oft schon Herausforderung genug. Stehen gleich mehrere Klausuren in kurzer Zeit an, wird es mit dem Lernen deutlich schwieriger. Am wichtigsten für eine erfolgreiche Klausurenphase ist es, den Überblick zu behalten, sowohl über die Termine, als auch über die Lerninhalte.

Generell gilt: Je früher mit dem Lernen begonnen wird, desto besser. Mit weniger Zeitdruck können einzelne Themen sorgfältiger durchgearbeitet werden und es bleiben kurz vor dem Prüfungstermin mehr Puffer-Tage zum Wiederholen.

Der altbewährte Lernplan

Ein strukturiertes Vorgehen in der Klausurvorbereitung ist hilfreich. Am besten, man erstellt sich einen Lernplan. Viele Studierende meistern so ihre Prüfungen – probiert es doch einfach mal aus! Ein Lernplan vereinfacht die Zeiteinteilung beim Lernen ungemein.

Entsprechend der Klausuren werden alle relevanten Inhalte auf die verbleibenden Wochen und Tage vor der Klausur aufgeteilt. Setzt lieber etwas mehr Zeit für die Themen an, als zu wenig. Je nach eigenem Ermessen können die einzelnen Tage für mehrere Fächer (zum Beispiel morgens ein Fach, und nachmittags ein anderes Fach) eingeplant werden, oder ihr nehmt euch bewusst jeden Tag nur ein bestimmtes Fach vor. Wichtig ist nur, dass dabei Themen und Inhalte nicht durcheinander gebracht werden. Im Zweifel bietet es sich an, kleine Pausen zwischen den verschiedenen Prüfungsstoffen einzulegen.

Achtet darauf, allgemein an genügend Mittagspausen und auch mal an freie Tage zu denken. Sonst wird der Lernmarathon schnell unerträglich. Abwechslung und Erholung sind, wie inzwischen sicher jeder weiss, essentiell für erfolgreiches Lernen! Gönnt euch auch mal Ruhe, oder eine Verabredung, und vergesst eure Hobbies nicht, auch wenn ihr diese vielleicht in der Vorbereitungszeit lieber in etwas reduzierterer Form betreibt. Ihr entscheidet selbst, wie ihr eure Zeit einteilen möchtet. Gerade wenn man lange im Voraus für Prüfungen lernt, ist es aber sinnvoll, wenn man auch in dieser anstrengenden Phase ein möglichst ausgeglichenes Leben führt.

Die Lernphase konsequent nutzen

Mit dem eigens erstellten Plan nutzt man die angesetzten Zeiten eher fürs Lernen, als wenn man sich ganz allgemein vornimmt, für eine Prüfung zu arbeiten. Es wird weniger Zeit vergeudet, und man lässt sich nicht so schnell von anderem abhalten. (Wer hat es nicht schon erlebt, dass man plötzlich seine Wohnung auf- oder umräumt, anstatt mit den Pflichten für die Uni zu beginnen…?). Immer schön fokussiert bleiben, und das Handy einfach mal zur Seite legen, wenn gearbeitet wird. Dafür ist ausserhalb der geplanten Lerneinheiten noch genug Zeit.

Egal, ob man sich in Lerngruppen oder alleine auf eine Klausurenphase vorbereitet: Hauptsache, man arbeitet alle wichtigen Inhalte sorgfältig durch und nimmt sich in der letzten Woche vor den Prüfungen gezielt ein paar Tage nur für das Wiederholen aller Themen. So ist man dann am Klausurtermin bestens vorbereitet und hat alle Lerninhalte präsent.

Eine bis zuletzt gut durchdachte Planung erleichtert Klausurenphasen enorm und nimmt viel Stress aus der Vorbereitungszeit. Testet das Lernen mit eurem individuellen Lernplan einfach mal! Viel Erfolg bei euren Prüfungen!

Quelle Fotos: unsplash

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