Was Qualitytime im Einzelnen bedeutet, fällt gänzlich unterschiedlich aus – es kommt darauf an, Zeit sinnvoll für sich zu nutzen und sich dabei wohl zu fühlen. Meist meint Qualitytime daher die Freizeit, da diese bewusst zur Erholung und für Hobbies genutzt wird. Es braucht im Leben nicht viel, um wertvolle Momente zu verbringen, manchmal ist zum Beispiel ein Kaffee mit Freunden einfach das Allerbeste.

Seit einigen Jahren hat sich auch im deutschsprachigen Raum der Begriff „Qualitytime“ etabliert, und sich längst zu einem beliebten Hashtag entwickelt. Es geht um die Zeit, die man mit etwas verbringt, das man geniesst. Gewissermassen ist also ein erfüllender Alltag oder zum Beispiel ein Studium, das einen begeistert, auch Qualitytime. Im Allgemeinen bezieht sich der Begriff jedoch wie gesagt eher auf die Freizeit. Sei es etwas ganz Gewöhnliches, wie ein entschleunigender Spaziergang bei Sonnenschein, oder eine lang ersehnte Reise. Alles, was das Herz höher schlagen lässt und einen zufrieden macht, ist Qualitytime. Oft wird diese auch in Verbindung mit Freundschaften, Partnerschaften, oder Familie gebracht – also intensiv verbrachte, gemeinsame Stunden. Unternehmungen mit lieben Menschen sind immer etwas Schönes!

Auch neben dem Studium ist es ratsam, viel Wert auf eine erfüllende Freizeit zu legen. Wie wichtig ein Ausgleich ist, haben sicher die meisten Studierenden schon festgestellt, die einmal eine stressige Arbeits- oder Lernphase durchgemacht haben, in der nicht viel Raum zum Erholen blieb. Ab und an vom Alltag abzuschalten, ist wichtig für ein zufriedenes Leben. Daher bieten viele Hochschulen zur Freizeitgestaltung auch ein breites Spektrum an Kursen und Sportprogrammen an. Ein Hobby, an dem man Freude hat, ist auch eine super Möglichkeit für einen Ausgleich.

Zeit in Qualitytime verwandeln

Manchmal ist einem nach der Uni eher nach Ruhe, als danach, an seine sportlichen Grenzen zu gehen und sich auszupowern. Das ist nicht nur Typsache, sondern auch tagesformabhängig. Ein und dieselbe Person kann sowohl mal einen gemütlichen Nachmittag zuhause mit einem guten Buch und heissen Tee geniessen, als auch voller Elan einen Halbmarathon laufen. Qualitytime hängt von der aktuellen Gefühlslage ab und sollte dementsprechend gewählt werden. Man weiss selbst am besten, was einem wann gut tut.

Ein paar Ideen für bewusst verbrachte Freizeit, die inspirieren kann, sind zum Beispiel ein Besuch im Museum, ein Abend im Theater oder der Oper, oder Spaziergänge, beziehungsweise kleine Wanderungen in der Natur. Auch selbst kreativ zu werden, kann Spass machen. Bei all diesen Vorschlägen kann man in eine andere Welt eintauchen und neue Energie sammeln, was sich dann wiederum positiv auf den Arbeits-, beziehungsweise Studentenalltag auswirkt.

Was allgemein beim Entspannen hilft, ist in der freien Zeit mal nicht ständig erreichbar zu sein: Smartphone-Detox. Probiert es aus, auch wenn man sich zu Beginn vielleicht etwas schwer tut damit. Bewusst abschalten zum Abschalten.

Das (Studenten-)Leben geniessen!

Wer bewusst Freizeit und Arbeitszeit trennt, ist zudem meist effektiver im Studium, da man sich voll auf das Lernen oder eben die freie Zeit einlässt und beides besser nutzt. Freie Zeit, die Studierende mit ihren Lieblingsaktivitäten, tollen Events und Verabredungen gestalten, motiviert zu fokussierterem Lernen an der Hochschule und ist gleichsam auch Belohnung dafür.

Selbstverständlich sollte auch ausserhalb der als solche festgelegten Qualitytime das Leben genossen werden. Jeder Augenblick ist schliesslich kostbar, auch die ganz alltäglichen. Es geht nur darum, sich aktiv kleine Inseln im Alltag zu schaffen, die einen glücklich machen.

Quelle Fotos: unsplash

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