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DAS in Diabetesfachberatung

HEdS-FR

Überblick

Logo der Hochschule für Gesundheit Freiburg / Haut école de santé Fribourg HEdS-FR

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1 - 2 Jahre

Dauer

Freiburg

Standorte

max. 20'000 CHF

Kosten

Deutsch, Französisch

Sprache

Verpflegungsmöglichkeit: Ja

Sportmöglichkeit: Ja

Fachhochschule

Schultyp

Voraussetzungen

  • Bachelor-Diplom in Pflege oder HF-Diplom in Pflege und adäquate Weiterbildung (Fachkurs wissenschaftliches Arbeiten oder Höfa-I, Höfa-II).
  • mindestens 2 Jahre Berufserfahrung
  • Für CAS: Anstellung in der direkten Pflege zu mindestens 60% in einem Bereich, in welchem auch Diabetespatienten gepflegt werden
  • Für DAS: Anstellung in der Diabetesberatung zu mindestens 60%

Über den Lehrgang

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung, einer immer älter werdenden Bevölkerung, den heutigen Lebensgewohnheiten und mangelnder körperlicher Bewegung steigt die Zahl der Diabeteserkrankungen laufend an. Weltweit sind rund 285 Millionen Menschen betroffen – Tendenz steigend. Man schätzt, dass bis zum Jahr 2030 nahezu 500 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sein werden (Quelle: IDF). In der Schweiz leiden fast 500'000 Menschen an Diabetes, davon sind rund 40'000 Typ-1-Diabetiker (Quelle: SDG-ASD).

Der DAS HES-SO in Diabetesfachberatung mit integriertem CAS HES-SO in Diabetesfachpflege vermittelt das Fachwissen und die Kompetenzen, um in der Diabetesberatung Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen professionell zu betreuen und deren sicheres und wirkungsvolles Selbstmanagement zu unterstützen. Als diplomierte Pflegende mit der Zusatzausbildung in Diabetesfachberatung übernehmen Sie eine aktive Rolle im interdisziplinären Behandlungsteam und bieten den Pflegenden der Institution Anleitung und Unterstützung in der Pflege von Diabetespatienten.

Juni 2017 - Die Weiterbildungskommission des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) anerkennt den DAS Lehrgang in Diabetesfachberatung mit integriertem CAS in Diabetesfachpflege als Höfa-I Weiterbildung in Diabetesfachberatung. Nach Abschluss der Weiterbildung können die Absolventinnen und Absolventen den Fachausweis beim SBK bestellen (SBK-Mitglieder: CHF 380.00, SBK-Nichtmitglieder: CHF 600.00).

Aktuell läuft das Verfahren zwischen der Hochschule für Gesundheit und OdaSanté für die Überführung des aktuellen Nachdiplomstudiengangs DAS in das System der vorbereitenden Module für die Eidgenössischen Höheren Fachprüfungen zum «Fachexperte/-in in Diabetesfachberatung mit eidgenössischem Diplom»

Weitere Infos

1

Ziele des Studiengangs

Der Abschluss DAS HES-SO Diabetesfachberatung befähigt die Studierenden, Menschen mit Diabetes mellitus gezielt und fachkompetent zu betreuen, zu beraten und im interdisziplinären Team an der Behandlung und Betreuung aktiv mitzuwirken.

2

Zielpublikum

Diplomierte Pflegefachpersonen mit einer Anstellung in der direkten Pflege oder in der Diabetesberatung, die Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen professionell betreuen und deren sicheres und wirkungsvolles Selbstmanagement unterstützen möchten.

3

Aufbau des Studiengangs

  • Das Nachdipomstudium ist auf 3 Jahre
  • Der Studiengang beinhaltet 49 Kurstage, schriftliche Arbeiten, Intervisionssitzungen und eine Diplomarbeit.
  • Das DAS HES-SO Diabetesfachberatung entspricht 30 ECTS.
  • In das DAS integriert ist das CAS HES-SO Diabetesfachpflege, welcher auf 1,5 Jahre verteilt ist und aus 25 Kurstagen, schriftlichen Arbeiten, Intervisionssitzungen und einer Zertifikatsarbeit besteht. Das CAS entspricht 15 ECTS.
4

Inhalte des Studiengangs

Der Studiengang orientiert sich an internationalen sowie schweizerischen Empfehlungen und ist in 8 aufeinander folgende Module gegliedert:

Modul 1: Pathophysiologie und Rolle der Pflege

  • Normaler Glukosemetabolismus
  • Krankheitsbilder Diabetes mellitus Typ 1/Typ 2 und Schwangerschaftsdiabetes
  • Medikamentöse Therapien, deren Wirkung und Einsatz
  • Akute Notfallsituationen bei allen Diabetesformen
  • Langzeitkomplikationen aller Diabetesformen und die entsprechenden präventiven Massnahmen


Modul 2: Verhaltensänderungen und deren Grundlagen

  • Gesundheit und chronische Erkrankung
  • Chronische Erkrankung und Diabetes mellitus
  • Präventionsarten
  • Motivierende Gesprächsführung – Grundkurs
  • Grundalgen der Ernährung


Modul 3: Kommunikation, Beratung und Patientenedukation

  • Einführung und Grundlagen Patientenedukation und Beratung
  • Krisen- und Konfliktsituationen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Patientenrecht und Sozialversicherungen


Modul 4: Zertifikatsmodul (CAS-Abschluss)

  • Ein Problem aus der eigenen praktischen Tätigkeit anhand einer adäquaten Fragestellung und relevanter Fachliteratur bearbeiten
  • Die Hauptelemente der Arbeit mündlich präsentieren und Fragen der Expert(inn)en vollständig und kohärent beantworten

Modul 5: Pathophysiologie und Rolle der Pflegenden

  • Sonderformen der Krankheit Diabetes mellitus und entsprechende Behandlungsformen
  • Diabetes mellitus und verschiedene Altersgruppen


Modul 6: Verhaltensänderung und deren Grundlagen

  • Modelle im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit (Health Belief Model, Corbin Strauss Model, Transtheoretisches Modell nach Prochaska)
  • Empowerment
  • Präventionsprojekte in der Betreuung und Beratung von Personen mit Diabetes mellitus
  • Vertiefung: Diabetes mellitus und angepassten Ernährung und Bewegung


Modul 7: Kommunikation, Beratung und Patientenedukation

  • Assessmentinstrumente in der Diabetesberatung
  • Standardisierte Edukationsprogramme
  • Gruppenschulungen
  • Aufbaukurs: Motivierende Gesprächsführung
  • Lösungsorientierte Gesprächsführung
  • Diversität und transkulturelle Kompetenz
  • Qualitätsindikatoren
  • Organisation einer Beratungsstelle


Modul 8: Diplommodul (DAS-Abschluss)

  • Ein Problem aus der eigenen praktischen Tätigkeit anhand einer adäquaten Forschungsfrage und relevanter Forschungsliteratur bearbeiten und Vorschläge für die Praxis ableiten, z.B. in Form von Empfehlungen oder Leitlinien
  • Die Hauptelemente der Arbeit mündlich präsentieren und Fragen der Expert(inn)en vollständig und kohärent beantworten

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