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Master in Osteopathie

HEdS-FR

Überblick

Logo der Hochschule für Gesundheit Freiburg / Haut école de santé Fribourg HEdS-FR

Dieses Profil ist aktuell

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4 Semester

Dauer

Freiburg

Standorte

90 ECTS

Punkte

CHF 500.00 pro Semester + Gebühren

Kosten

Deutsch, Französisch

Sprache

Verpflegungsmöglichkeit: Ja

Sportmöglichkeit

Fachhochschule

Schultyp

1907

Gründungsjahr

130

Studierende

Über den Studiengang

Der im Herbst 2017 gestartete Studiengang Master of Science HES-SO in Osteopathie schliesst an den Bachelor-Studiengang an, der nicht berufsqualifizierend ist (vgl. Medienmitteilung vom 21.11.2016 der HES-SO).

Er ist in drei Studienachsen aufgeteilt:

  • Die erste konzentriert sich auf die klinische Ausbildung und die realitätsnahe Simulation mit dem Ziel, eine berufliche Autonomie im Hinblick auf eine in der Regel freipraktizierende Tätigkeit in der Schweiz zu erlangen.
  • In dieser Zeit werden die Studierenden von Bezugspersonen betreut, die für die Begleitung in einer Privatpraxis oder auch in einem institutionellen Umfeld ausgebildet sind.
  • Ein Drittel der klinischen Ausbildung erfolgt in medizinischen Institutionen und zwei Drittel in freien Arztpraxen.
  • Die zweite Achse ist auf die Integration, Vertiefung und Synthese der beiden Achsen des Bachelor-Studiengangs ausgerichtet, das heisst also der Grundlagenwissenschaften und der medizinischen Diagnostik sowie der Wissenschaften der Osteopathie.
  • Diese Achse soll es den zukünftigen Osteopathinnen und Osteopathen ermöglichen, sich die Kompetenzen der diagnostischen Reflexion und des osteopathischen Denkens anzueignen, die für eine fachgerechte berufliche Praxis erforderlich sind.
  • Der Fokus der dritten Achse liegt auf der Forschung und der Master-Arbeit.


Weitere Infos

1

Der Beruf

Die Osteopathie ist ein Beruf aus dem Gesundheitsbereich, dessen Behandlungsmethoden auf manuellen Techniken beruhen und zugleich präventiv und heilend wirken.

Die Osteopathie verbindet eine Philosophie mit der Kunst und Wissenschaft des Heilens. Sie beschäftigt sich mit den Strukturen des Körpers und der davon abhängigen Mobilität. Ihr Schwerpunkt liegt auf der wechselseitigen Abhängigkeit zwischen dieser Beziehung und der Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu heilen.

Die Osteopathie umfasst alle Diagnoseverfahren und therapeutischen Handgriffe, die einer Verbesserung der physiologischen Funktionen und einer Wiederherstellung der Homöostase in den verschiedenen Teilen des Körpers dienen, die von somatischen Beschwerden betroffen sein können. Dazu gehören Gelenkstrukturen und Myofaszien ebenso wie damit verbundene Gefäss-, Lymph- und Nervenstrukturen.

Die Osteopathie wendet einen manuellen Ansatz zur Behandlung von Funktionsstörungen oder somatischen Beschwerden an, wobei das Studium der Symptome und des Krankheitsbildes ebenso wie die eigene Einschätzung der bzw. des Behandelnden auf ganzheitliche Weise miteinander verbunden werden.

Das Ziel der osteopathischen Behandlung wird nicht nur über manuelle Einwirkung oder die Ausrichtung des muskuloskelettalen Systems erreicht, die auf einer genauen Kenntnis der Anatomie und Biomechanik beruhen und präzise, klare Handgriffe erfordern. Ebenso wichtig ist die Beziehungsdimension, das heisst die Fähigkeit, den Patientinnen und Patienten zuzuhören und ihre Lebensgewohnheiten und ihren Allgemeinzustand mit einzubeziehen.

2

Berufliche Perspektiven

Seit die Osteopathie Mitte der 1970er Jahre in der Schweiz bekannt wurde, ist die Nachfrage nach osteopathischen Leistungen in der Bevölkerung ständig gestiegen. Gemäss der Schweizerischen Gesundheitsbefragung von 2007 ist die Osteopathie mit rund 1’500’000 Konsultationen pro Jahr (die nicht unbedingt alle von der Krankenkasse übernommen werden) eine der gefragtesten komplementärmedizinischen Methoden in unserem Land.

Osteopathinnen und Osteopathen mit einem landesweit anerkannten Diplom (GDK) arbeiten insbesondere im klinischen Bereich, d.h.:

  • in einer eigenen Praxis,
  • in einer Gemeinschaftspraxis (teilweise mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen),
  • in Gesundheitszentren oder Ärztenetzen,
  • in Gesundheitsinstitutionen (Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Pflegeheimen),
  • in ambulanten Diensten (Pflege zu Hause, Polykliniken),
  • als Beraterinnen bzw. Berater für Ärztinnen und Ärzte, Krankenkassen usw.,
  • in Gesundheitsteams von Verbänden (insbesondere Sportverbänden).


Zu den weiteren Tätigkeitsbereichen für Osteopathinnen und Osteopathen gehören Gesundheitsförderung und Prävention, Erwachsenenbildung, Arbeit bei Fachverbänden oder nationalen Gesundheitsorganisationen oder auch die Lehre und Forschung, insbesondere an Fachhochschulen.

Einige Zahlen...

In der Schweiz gibt es rund 1’200 Osteopathinnen und Osteopathen: Rund 60% von ihnen arbeiten in der Westschweiz, 35% in der Deutschschweiz und 5% im Tessin.