

Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen
GBSSG
Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen
Gewerbliches Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen
Vue d'ensemble
224 Expériences
Ich hatte 1993 bis 1997 die Lehre als Automechaniker gemacht und einmal die Woche im GBS Riethüsli die Schulbank gedrückt. Krass wenn man hier die Rezessionen liest. Wir hatten eine richtig schöne Zeit und das Essen war toll und die Auswahl war reichlich. Ich denke es ist wie überall auf der Welt (die Zeiten haben sich leider geändert) und nicht nur positiv. Auch kann man der Schul- und Küchenleitung nur teils eine Schuld zusprechen. Leider ist der Berufsstolz und der Fachleutemangel auch dort angekommen. Viele Arbeitnehmer wollen nur noch ein gewisses Pensum arbeiten (Wohlstand und Work Life Balance)sei Dank. So muss der Mensch abstriche machen, was unser allgemeines Zusammenleben nicht wirklich vereinfacht. Ich bin froh das ich eine tolle Schulzeit durchgehen konnte, da war der Telefonempfang oder Wireless unser kleinstes Problem. Wir konnten das Leben geniessen und nur wenige waren überfordert oder mussten zum Psychologen. Wir redeten miteinander und klärten Unstimmigkeiten verbal. Oh wie ich diese schönen Zeiten vermisse.
Die GBS St. Gallen, ein wahrlich magischer Ort, an dem sich Bildung und Bekömmlichkeit auf fragwürdige Weise begegnen. Beginnen wir mit dem Mampf: Die Mitarbeitenden zaubern uns tagtäglich kulinarische Meisterwerke – von der ehrwürdigen Dönerbox 🥙 bis zum lauwarmen Zehn-Franken-Salat, einem Preis-Leistungs-Rätsel der modernen Zeit. Der sagenhafte El-Tony rundet das Angebot ab, mit einer Gewinnmarge, bei der selbst Ökonomen feuchte Augen bekommen. So lebendig ist dieser Ort, dass selbst die Kakerlaken 🪳 an sonnigen Tagen fröhlich durchs Bild flanieren. Zum eigentlichen Ort des Lernens 📚 lässt sich wenig sagen: Weder habe ich dort etwas gelernt, noch reichen die erlaubten Zeichen aus, um meinen Frust auch nur ansatzweise verständlich zu machen. Warum zwei Sterne dann? Ganz einfach, das dritte mal „The Imitation Game“ schauen 👀 hat mich Schlussendlich überzeugt 🤩
Also mal abgesehen davon dass das "Schulhaus" aussieht wie ein heruntergekommener Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, bekommt man hier für einen MASSIV überteuerten Preis eine garantierte Lebensmittelvergiftung im Mampf (Mensa Koch lässt grüssen). Und während andere Schulen irgendwie nach Zürich oder Genf als Schulreise gehen, gehen wir in meine wunderschöne Heimat St. Margrethen, ein absoluter Traum. Ja aber hauptsache 3 Stutz für ein Redbull verlangen was wahrscheinlich 2 Minuten im Kühlschrank war. Also für garantierte Depressionen ist man hier herzlichst Willkommen!!! Sigma out
Wehe mir, denn die Stätte des Lernens dünket mich ein gar übler Ort. Die Speisen sind von solch garstiger Art, dass weder Leib noch Seele daran Labsal finden. Die Lehrmeister gebärden sich seltsam und unverständlich, und in den Gemächern der Notdurft herrschet Unrat und übler Geruch, als sei der Ort von Fluch befleckt. Allenthalben ist der Boden besudelt, und ich flehe euch in höchster Not: Erlöset mich aus diesem Jammer, denn länger vermag ich solches Elend nicht zu tragen.
Ich befinde mich im ersten Lehrjahr als Informatiker und hatte gehofft, in der schulischen Begleitung auf kompetente und motivierende Fachpersonen zu treffen. Leider wurde ich in den zentralen Modulen 122 und 164 sehr enttäuscht. Der Unterricht bestand grösstenteils aus planlosem Vorlesen und unbeantworteten Fragen. Fachlich wirkte der zuständige Lehrperson oft selbst überfordert. Dass die Schüler den Stoff eigenständig verstehen mussten, war offenbar Teil eines unausgesprochenen Selbststudiums aber unter dem Deckmantel von „Unterricht“. Wenn man Kritik zu den Prüfungen oder zum Untericht äusserte, bekam man nur einen herabwürdigen Blick über ohne jegliches verständnis. Besonders auffällig war dass der Lehrer, der nur zwei Tage die Woche unterrichtet und offenbar Quereinsteiger ist, kompensiert seine Unsicherheit durch Machtspielchen. In den Modulen 122 und 164 bei demjenigen Lehrer wurde beim kleinsten Widerwort mit dem Lehrbetrieb gedroht, nicht, weil es nötig ist, sondern weil es scheinbar der einzige Ort ist, wo er Autorität spürt. Es ist schade, wenn jemand, der menschlich ungeeignet für diesen Beruf wirkt, ausgerechnet junge Lernende betreut. Die Schule sollte dringend mehr darauf achten, wer tatsächlich unterrichtet und nicht nur, wer verfügbar ist. Fachwissen kann man lernen aber pädagogisches Feingefühl und Menschlichkeit fehlen hier vollständig.