

Hochschule Konstanz
Technik, Wirtschaft und Gestaltung
Hochschule Konstanz
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Vue d'ensemble
128 Expériences
Ich habe BWL Bachelor und Master hier studiert und berichte mal von meinem Erfahrungen: Die HTWG ist klein. Das hat Vor und Nachteile. Man ist hier keine Nummer und bekommt genug Aufmerksamkeit und wird gefördert. Die Professoren haben alle Praxiserfahrung und machen insgesamt eine gute Arbeit. Es gibt sehr gute Kandidaten und auch einige wenige nicht so gute, aber das ist überall so. Der Campus ist wunderschön und liegt direkt am Seerhein. Besonders gut gefällt mir die Bibliothek, die gut ausgestattet ist. Und dann ist da ja noch die Uni Bibliothek, die man auch nutzen kann. Die Mensa ist durchschnittlich. Für meinen Geschmack gab es immer zu viele ungesunde und deftige Sachen. Zur Reputation: Es ist insgesamt sicher keine Eliteuniversität aber meine Kommilitonen und ich haben fast alle wirklich gute Jobs gefunden, einige sind bereits nach wenigen Jahren Führungskräfte geworden. Konstanz mit seinem ca. 80k Einwohnern ist für mich rückblickend der perfekte Ort für ein Studium gewesen. Nicht nur wegen dem Bodensee, sondern weil die Stadt wunderschön ist und die perfekte Größe hat, um sich nicht zu „verlieren“. Überall begegnet man Kommilitonen und jeder findet sehr schnell Anschluss und gute Freundschaften fürs Leben entstehen. Eine perfekte Studentenstadt also in perfekter Lage. Ich würde jederzeit wiederkommen.
Freue mich noch ein weiteres Jahr hier studieren zu dürfen. Wunderschön gelegen und bedingt durch kleine Studiengänge direkten Kontakt zu ProffessorInnen
Ich studiere seit mehreren Semestern Maschinenbau an der HTWG Konstanz und möchte hier einen ehrlichen Einblick geben für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich hier einzuschreiben. Allgemeines zur Hochschule: Positiv: Es gibt viele Projekte, allen voran das Bodensee Racing Team, das jedes Jahr einen Rennwagen baut – definitiv das Aushängeschild der HTWG. Auch der Zugang zum Unisport der Uni Konstanz ist super. Das Mentorenprogramm für Erstis ist eine nette Idee, genauso wie die Mathe-Nachhilfe, die ebenfalls von älteren Studenten angeboten wird. So viel zu den Lichtblicken. Nun zum Alltag: Das Campusportal ist ein Albtraum, dessen Nutzung, bis vor kurzem, ohne VPN kaum möglich war. Wartungsarbeiten? Fast monatlich. Idealerweise direkt vor der Prüfungsphase – Chaos garantiert. Gebäude und Ausstattung: Manche Gebäude sind modern und gut ausgestattet – andere hingegen… Willkommen im G-Gebäude, einem Denkmal des Verfalls. Dreckig, kaputt, marode – und ausgerechnet dort befinden sich die PC-Räume. Diese werden je nach Lust und Laune zwischen 17 und 18 Uhr geschlossen – der Rest der Hochschule bleibt bis 22 Uhr offen. Logisch? Nein. Also für alle, die was mit CAD machen müssen, seid schnell. Die PC-Ausstattung? Willkommen im Jahr 2016. Microsoft 2016, kein Zugriff auf OneDrive, kein Login mit eigenem Microsoft-Konto. Steinzeit pur. In der Bibliothek stehen dagegen acht PCs mit aktueller Software und privatem MS-Konto-Zugang. Warum? Weiß niemand. Tipp: Holt euch ein eigenes Laptop oder lebt mit veralteter Technik. Die Bibliothek ist hübsch, klein und hat Öffnungszeiten, die nur dann sinnvoll sind, wenn man keine Klausuren schreibt. Gerade in der letzten Prüfungswoche wird früher geschlossen – ausgerechnet dann, wenn man sie am meisten bräuchte. Personal fehlt – verständlich. Aber warum man keine Hilfskräfte sucht? Auch das bleibt ein Rätsel. Drucker funktionieren zwar meistens. Papier nachfüllen und Papierstau beheben darf aber nur eine externe Firma. Effizient geht anders. Die Mensa ist ein Lichtblick: Gutes Essen, faire Preise – und mit der Strandbar kann man im Sommer nach der Vorlesung auch mal die Illusion genießen, das Studentenleben sei schön. Zum Maschinenbaustudium: Hier wird’s bitter. Mehr unqualifizierte Professoren als qualifizierte. m ersten Semester: Eine Dozentin, die konsequent schweigt und stumm die Tafel füllt. Kommunikation? Fehlanzeige. Zweites Semester: Mathelehrer verweigert systematisch den Unterricht – ist nur zum „Fragen beantworten“ da. Lehramt? Eher nicht. Drittes Semester: Konstruktionslehre bei jemandem, der so viel Begeisterung ausstrahlt wie ein nasser Putzlappen. Die Vorlesung fühlt sich an wie Zeitlupe in Endlosschleife. Tutorien zur Unterstützung gibt es immer weniger, angeblich wegen Geldmangel. Die modernen Labore, mit denen auf der Website geworben wird, konnte ich bisher nicht entdecken. Vielleicht gut versteckt, wie so manch Motivation. Fazit: Studieren an der HTWG? Kann man machen, wenn man entweder sehr leidensfähig ist oder unbedingt am Bodensee leben möchte. Die Lage ist traumhaft, das war’s dann aber auch schon.
Asian Studies and Management China (B.A.) - Der Studiengang bietet gute Chancen für Sprachkenntnisse und Auslandserfahrungen, leidet jedoch unter schlechter Organisation und unzureichender Betreuung, besonders beim Auslandsaufenthalt. Kommunikation und Kurswahl sind eingeschränkt. Insgesamt enttäuschend, wenn man mehr als nur Sprachkenntnisse erwartet.
Sehr unorganisiert und Stundentenunfreundlich. Während Covid wurde im 2-Wochentakt die Einstellung zwischen Präsenz- und Onlinevorlesung gewechselt. Somit wusste man als Student nie, ob man sich nun eine Wohnung in KN suchen soll oder nicht. Dadurch hat man viel Geld verloren, weil es immer bis 1 Woche vor Vorlesungsbeginn hieß, dass es auf jeden Fall Präsenzvorlesungen (und NUR Präsenz) geben wird. Nach Vorlesungsbeginn gabs dann vollen Lockdown und die Vorlesungen waren komplett online. Als es dann nach 3 Onlinesemestern wieder tatsächlich Präsenzvorlesungen gab, waren die Profs auch entsprechend unflexibel und haben weitesgehend keine Hybridvorlesungen angeboten. Sodass man nachdem man 3 Semester hingehalten wurde nun tatsächlich nach Konstanz ziehen musste. Ebenfalls sind die Systeme und viele Profs total unorganisiert. Man weiß nie wo man als Student hin muss weil immer wieder die Räume umbelegt werden ohne Ankündigungen. Zuletzt wird noch erwartet, dass man die Bachelorarbeit zusätzlich zu 5 Vorlesungen im 7. Semester macht, was total unsinnig ist. Am Anfang konnte ich es tolerieren, aber langsam nervt es einfach. Von der Parkplatzsituation möchte ich gar nicht erst anfangen, Worte können nämlich nicht beschreiben wie schlimm diese ist.