

Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz
PH FHNW
Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz
Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz
Überblick
21 Erfahrungen
Ich war da in Jahren 2013 / 2014. Grundsätzlich warens da seitens Administration mir gegenüber sehr freundlich, denn ich musste s Studium wegen einer Traumatisierung im Ausland unterbrechen, und habs dann in Luzern wieder aufgenommen. Was mich allerdings gestört hat: - in der Psychologie wurde veraltete Literatur als Grundlage verwendet damals ca. aus 2002 - im wissenschaftlichen Sinne ist dies mEn veraltet (was älter ist als 5 Jahre, Learning aus der UniBasel), ausser es handle sich um irgendein sehr ausserordentliches Grundlagenwerk - wie in dem Bereich mEn zB: van der Kolks "The body keeps the score" - die Vorlesung Auftrittskompetenz war stark theatralisch geprägt, ich denke nicht dass dies heute an den Schulen ankommt, sondern eher das kurze, sece und prägnante - rechtliche Aspekte waren damals ned Pflicht im Lehrplan soweit ich mich erinnere, das ist jedoch sehr wichtig im Umgang mit Social Media - dies wird an der PH LU gelehrt. Ich fand das da sehr gut - zum Schutz der angehenden LPs - bei einem Praktikum waren meine Experten so arg in Schwatzlaune, dass ich eigentlich 2 Baustellen hatte: Die Klasse und das Fehlverhalten dieser 3 "Experten:innen" - das geht doch ned in einem Prüfungspraktkum. Vlt gibts daraus ein Learning. Ich fänds wertvoll. Ihnen alles Gute - damit wir künftig grundsätzlich weniger Fachkräftemangel haben und ned mehr...
Ich bin von den vielen negativen Erfahrungen an der PH FHNW überwältigt. Zwar mag die Gebäudeinfrastruktur gut sein, aber das ist auch das einzige Positive, das ich über diese Hochschule berichten kann. Die Anwesenheitsquote von 80% in jeder Veranstaltung ist nicht nur eine Bevormundung der Studierenden, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die PH kein Vertrauen in ihre Studenten hat. Während die Anwesenheitsquote für Studierende gilt, können Dozierende entscheiden, ob sie regelmässig Präsenz zeigen oder nicht. (Oder der Dozent taucht das ganze Semester über nicht auf, nicht mal zur Prüfungsbesprechung!) Wenn ein Dozent mehr als drei Mal fehlt, sind Studierende nur noch einmal berechtigt, abwesend zu sein, was eine völlig ungerechte Regelung ist. Darüber hinaus sind die meisten Module der PH FHNW in Muttenz ein Witz. Sie entsprechen nicht dem, was sie selbst behaupten zu lehren. Die Präsentationen sind monoton und teils veraltet, und das Konzept des aktivierenden Unterrichts wird in einer Frontalunterricht-Veranstaltung unterrichtet. Es gibt auch keine klare Unterscheidung zwischen Vorlesung und Seminar, was zu Verwirrung und Unklarheit bei den Studierenden führt. Einige Dozenten wissen nichtmal, das wir Sek 1 Stufe sind und behandeln mit uns nur Primarstufenbeispiele. Die Reakkreditierung ISEK1 2024 sollte eigentlich eine Chance sein, um den Wünschen der Studierenden zu folgen und sich weiterzuentwickeln. Doch ich kenne keinen Kommilitonen, der diese Änderungen gut findet. Stattdessen fühlen sich die Studierenden vor vollendete Tatsachen gestellt und haben keine Möglichkeit, ihre Meinung zu äussern. Das Problem der fehlenden Flexibilität bei der Studienplanung wird auch nicht behoben. Wenn ein Modul in Muttenz nicht verfügbar ist, ist die Lösung der PH immer: "Man kann es ja in Brugg belegen." Einige Kurse sind nur in Brugg verfügbar, obwohl der Studienstandort in Muttenz ist. Dies führt zu einem grossen Aufwand und zusätzlichen Kosten für die Studierenden. Die Praktikumsplätze werden nicht kontrolliert, und in einigen Fällen werden Studierende nicht einmal eingesetzt, sondern nur als Zuschauer verwendet. In anderen Praktika müssen die Studierenden ganze Lektionen planen und unterrichten und sogar Krankheitsvertretungen durchführen, alles unbezahlt. Es ist der einzige Studiengang in BL mit unbezahlten Praktika, was eine enorme Belastung für die Studierenden darstellt. Die Besprechung der Praktika ist auch kompletter Unsinn! In den Schulferien findet dieses statt, da die Dozenten nicht wissen, wann im Kanton Baselland Ferien sind. Nach den Ferien findet dieser Kurs nicht statt, da die Dozenten in den Ferien sind! Die Beurteilung des eigenen Unterrichts in der Sekundarstufe durch einen Dozenten, der Kindergärtner:in ist ist lächerlich. Zudem haben viele Dozierende selbst noch nie in der entsprechenden Stufe in einer Unterrichtstätigkeit gestanden, aber denken, dass sie es besser wissen als erfahrene Lehrkräfte, die bereits seit Jahren unterrichten. Realitätsfremde Lehren der Dozenten sind dann der Höhepunkt des Blödsinns… Einige Module sind ideologisch geleitet, und die Dozenten zeigen Statistiken ohne Kontext, die ihre politischen Ansichten bestätigen. Wenn man sich jedoch selbst informiert, findet man oft heraus, dass die Kernaussage und der Kontext der Studie eigentlich das komplette Gegenteil aussagen. Studien mit 20 Teilnehmer sind zudem nur lächerlich!(Eine Schulklasse hat schnell 20 Schüler:innen und wie wir wissen, sind diese sehr unterschiedlich) Ich kann diese Hochschule nicht empfehlen und rate jedem, der eine gute Ausbildung sucht, sich anderswo umzuschauen und hier einen grossen Bogen rum zu machen.