Die COVID-19 Pandemie hat die Schweizer Tourismus-, Hotel- und Gastronomie-Branche und deren Mitarbeitenden besonders hart getroffen. Aber was heisst das fĂŒr alle, die sich eine Karriere in der Hotellerie ertrĂ€umen? Wir zeigen dir, warum die Pandemie keinen Schlussstrich durch deine Hotel-Karriere zieht. 


Dabei zuzusehen, wie die Restaurants schliessen und die Hotellerie an den Pandemie-Restriktionen leidet, kann es erschweren, sich eine zukĂŒnftige Karriere in der Hotellerie-Branche vorzustellen. Aber heisst das wirklich, dass man sich von Karriere im Gastgewerbe verabschieden muss? – NatĂŒrlich nicht, wir zeigen dir, warum sich eine Ausbildung in der Hotellerie trotz Corona lohnt.

Das Comeback der NormalitÀt

Von was trĂ€umst du wĂ€hrend dieser Pandemie, welche geprĂ€gt von Kurzarbeit ist? Im Restaurant essen zu gehen? Mit Freunden ein Konzert zu geniessen? Die Familie im Ausland zu besuchen oder unbeschwert wieder Mitmenschen umarmen zu dĂŒrfen? Seit die Corona-Pandemie unser gewohntes Leben abrupt gestoppt hat, wĂŒnschen wir uns nichts sehnlicher, als einige dieser Freuden zurĂŒckzugewinnen und wahrscheinlich werden wir genau das tun, wenn alles vorbei ist. Und wĂ€hrend wir uns auf das Comeback der NormalitĂ€t freuen, ĂŒben die Lernenden und Studierenden der Hotelfachschulen, wie der EHL Hotelfachschule Passugg (EHL SSTH), fleissig weiter, damit HotelgĂ€ste sich auch in Zukunft auf den exzellenten Service in den Hotels freuen können. Doch ohne Hoteliers und die Tourismusbranche wird das alles nicht möglich sein, denn die freundliche BegrĂŒssung an der Rezeption im Hotel gehört zu den Ferien wie fĂŒr manche der Kirchgang am Sonntag. 

Berufsbildung wÀhrend der Pandemie

Dass das erste Ausbildungsjahr oder die Fachkurse von Zuhause aus stattfindet, hĂ€tten sich einige Lernende und Studierende der Hotellerie und der Gastronomie sicher nie vorstellen können. Nichtsdestotrotz blicken Absolvierende der Hotelfachschule optimistisch voraus und planen ihre Karriere trotz Zeiten der Ungewissheit. Sicherlich hĂ€tten sich vor der Pandemie einige mehr fĂŒr das EFZ als Hotelfachfrau und Hotelfachmann oder das Hotelmanagement Studium HF entschieden, jedoch ruft die momentane Lage bei einigen Ungewissheit hervor. Aber kein Grund zur Sorge, denn die Hotelbranche hat schon einige HĂŒrden hinter sich und nutzt die Zeit der Stille, um sich auf die Ausbildung zu konzentrieren. WĂ€hrenddem einige die Arbeit vom Homeoffice aus erledigen, konzentrieren sich Hotel- und Restaurantbetriebe darauf, dass auch in Zukunft ein exzellenter Service in der Systemgastronomie und der Hotellerie gewĂ€hrt wird. Doch es gibt auch weitere GrĂŒnde, warum man trotz Pandemie nach offenen AusbildungsplĂ€tzen in der Hotellerie Ausschau halten soll. 

Zuhause weit weg von Zuhause

Die Hotelbranche ist eine der Ă€ltesten der Welt. In dem Moment, als die Leute begannen zu reisen – zuerst fĂŒr den Handel, dann aus FreizeitgrĂŒnden – brauchten die GĂ€ste einen Platz zum Schlafen und Essen – Somit war das Hotel das Zuhause weit weg von Zuhause. Digitalisierung, Buchungen vergleichen und der Wettkampf fĂŒr das innovativste Zimmer sind nur ein Bruchteil der Herausforderungen, welche die Hotelbranche erlebt und optimiert hat. Die Branche und die Hoteliers haben sich entwickelt und angepasst, um den heutigen BedĂŒrfnissen gerecht zu werden. Jedoch blieben die GrundsĂ€tze dieselben: Biete den Reisenden ein unvergessliches Erlebnis und ein «home away from home» GefĂŒhl. 

EHL Hotelfachschule Passugg

Die EHL Hotelfachschule Passugg (EHL SSTH) zĂ€hlt seit 50 Jahren zu den fĂŒhrenden Hotel- und Hospitality-Management-Fachschulen. In einem kĂŒrzlich renovierten, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kurhotel in Passugg, GraubĂŒnden, bietet sie Schweizer sowie internationalen Studierenden aus 30 LĂ€ndern eidgenössisch anerkannte Diplome auf Berufs- sowie Hochschulniveau an.

Die Branche liess sich nie in die Knie zwingen

Der Tourismus und die Reiseindustrie wurden schon frĂŒher mit grossen Problemen konfrontiert und erlebten schon manchen Wandel: die Pandemie im Jahr 1918, zwei Weltkriege und 2008 die Finanzkrise. Hat die Hotelbranche gelitten? Sicher. Ist sie zusammengebrochen? Überhaupt nicht. In Wirklichkeit ist sie aufgeblĂŒht. Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 hat sich die Branche nicht nur erholt, sie ist sogar gewachsen und der vom Tourismus generierte Umsatz ist um 12% gestiegen. 2019 generierten der Tourismus und die Hotellerie ein jĂ€hrliches Bruttoinlandprodukt von 19,5 Milliarden Franken mit ĂŒber 56 Millionen an LogiergĂ€sten. 2020 sollte ein Rekordjahr fĂŒr die Branche werden, doch dann kam die Pandemie.

Corona: Die finale HĂŒrde der Branche?

Die Hotellerie ist ein sehr breites Fachgebiet und limitiert sich nicht nur auf Hoteljobs an sich. Von Fachkursen und Weiterbildungen im Bereich der Hotellerie an sich bis zu einem Quereinstieg in die Wirtschaftsbranche: WĂ€hrend Ausbildung im Bereich der Hotellerie erlernt man branchenĂŒbergreifendes Wissen. HotelfachkrĂ€fte sind gefragt, weil die GĂ€ste nach wie vor an Angeboten, AktivitĂ€ten und Events teilnehmen wollen und sich am Ende des Tages gerne im Zimmer des Hotels entspannen möchten. Doch nicht nur das: Hospitality-AbschlĂŒsse sind Business-AbschlĂŒsse. Doch konzentriert sich eine Hotel-Ausbildung neben dem Business vor allem auf die FĂ€higkeiten, welche es braucht, um einem Kunden eine aussergewöhnliche Erfahrung zu bieten. 

Somit bieten Hotelfachschulen, wie die EHL SSTH, den Lernenden und Studierenden eine gute Balance zwischen Theorie und Praxis. Dies fĂŒhrt sogar dazu, dass die HotelfachkrĂ€fte ausserhalb des erlernten Berufes zu finden sind. Andere Branchen wie die Finanz- oder Immobilienindustrie rekrutieren aktiv Bewerberinnen und Bewerben mit einem Hotellerie-Abschluss.

Kann die Hotellerie in die Zukunft blicken? Nein. Aber wir wissen, dass Hotelfachleute auf dem Arbeitsmarkt und bei Unternehmen aus verschiedenen Feldern immer gefragt sein werden und dass das Gastgewerbe eine Branche ist, welche nicht runterzukriegen ist. Solange die Menschen gerne reisen, es geniessen in Gesellschaft zu sein und neue Dinge auszuprobieren, werden sich die Branche und die Hotelbetriebe weiterentwickeln und florieren. Wer von einer Karriere in der Hotelbranche getrĂ€umt hat, hat keinen Grund, diesen Traum aufzugeben. 

Persönliche Beratung

Als ehemaliger EHL SSTH Student war Claudio Usznula selbst einmal in deiner Position auf der Suche nach der passenden Hospitality Management Ausbildung. Zögere nicht, ihn mit deinen Fragen zu kontaktieren, gerne hilft er dir weiter.

Bilder: EHL Passugg