Du hast dich schon gefragt welcher Beruf und welches Berufsfeld zu dir passt? Manche wissen es schon sehr früh, andere finden es im Laufe der Entwicklung heraus. Das Finden des richtigen Berufs ist ein wichtiger Prozess im Leben eines Menschen. Im folgenden Blogpost stelle ich dir Möglichkeiten vor, wie du deinen Traumberuf finden kannst.

«Wähle einen Job, den du liebst und du wirst keinen einzigen Tag arbeiten müssen»- Konfuzius

Das Zitat von Konfuzius will sagen, dass sich deine Arbeit nicht wie Arbeit anfühlt, wenn du sie gerne machst. Meine Klassenlehrerin im Gymnasium hat uns damals erklärt, dass sie bei ihrer Berufswahl konkret 3 Punkte berücksichtigt hat: Das Wichtigste ist, dass dein zukünftiger Beruf dir Spass macht. Vielleicht hast du ein Hobby, welches sich in einen Beruf umwandeln lässt. Der zweite Punkt ist, dass du etwas machst, was du gut kannst. Dazu eignet sich am besten ein Stärken und Schwächen Test. Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe links deine Schwächen und rechts deine Stärken auf. Die rechte Spalte zeigt dir die Qualifikationen, die du für deinen Job brauchen kannst. Am Ende solltest du aber in deinem Beruf auch genug Geld verdienen. Das Leben ist teuer, du brauchst Nahrung und möchtest ein Dach über dem Kopf haben.  

Deine Berufswahl hat sehr viel mit deiner Persönlichkeit zu tun. Bestimmte Persönlichkeiten sind besser für bestimmte Berufe geeignet als andere. Wenn du beispielsweise sehr sozial bist und anderen gerne hilfst, so wäre beispielsweise ein Beruf im Gesundheitswesen oder im Sozialwesen geeignet. Bei einer Berufsberatung, beispielsweise bei «ask!», kannst du dich vor Ort beraten lassen und einen Berufswahltest oder auch einen Persönlichkeitstest ausfüllen. Du kannst dich aber auch online bei eduwo beraten lassen. Du suchst dir dabei einen Experten, der dich auf seinem Fachgebiet beraten kann. Interessierst du dich beispielsweise für Geografie, so wird dir ein Geografiestudierender Auskunft zum Studium und auch zu den beruflichen Perspektiven geben können.

Die wichtigsten Branchen der Schweiz im Überblick

Eine zentrale Frage, um einen ersten Überblick zu erhalten, ist die Frage welche Branchen es in der Schweiz überhaupt gibt und welche Branche dich interessiert. Ich stelle dir auf den folgenden Zeilen einige Branchen kurz vor. Eine bekannte Branche ist das Gesundheitswesen. In dieser Branche kannst du eine Ausbildung als Arzt, als Pflegefachfrau/mann oder als Physiotherapeut/in machen. Damit die Menschen an ihre Arbeitsplätze gelangen, ist das Transportwesen wichtig. Dazu gehört beispielsweise der öffentliche Verkehr. Wer mobil ist, der kann auch die Welt erkunden. Dabei kommt die Tourismus- und Gastronomiebranche zum Zug. Dort arbeitest du beispielsweise in einem Reisebüro, als Servicekraft oder als Koch. Eine wichtige Branche für unsere Gesellschaft ist auch die öffentliche Verwaltung oder der kaufmännische Bereich. Dazu zählen die Verwaltungen der Gemeinden, aber auch das Arbeitslosenamt und die Rentenversicherungen. Um miteinander kommunizieren zu können wird die Telekommunikationsbrache immer wichtiger. Dazu gehört jegliche Art von Kommunikation, sei das über das Telefon oder das Internet.

Eine Gegenbranche zum öffentlichen Verkehr ist die Automobilindustrie. Dabei geht es um die Herstellung, das Verkaufen sowie das Reparieren von Autos. Um diese Autos für die Öffentlichkeit interessant zu machen, braucht es Werbung. Da kommt die Werbebranche ins Spiel. In den meisten grossen Firmen hat es mittlerweile eine Marketingabteilung, wo du Werbung konzipierst oder auch andere Wege erarbeitest, wie du Produkte für die Kunden interessant machst. Diese arbeiten sehr eng mit der Medienbranche zusammen. Dort arbeiten beispielsweise Journalisten, Kommunikationsberater oder Mediensprecher. Die Architektur und Baubranche begegnen uns jeden Tag.

Lehrstelle versus Studium

Die nächste Frage, die du beantworten musst, ist, ob du ein Studium oder eine Lehrstelle absolvieren willst. Wenn du ans Gymnasium gehst, so wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Studium machen. Wenn du den Weg der Lehre einschlägst, wählst du den direktesten Weg ins Berufsleben. Dann gibt es aber auch noch den Zwischenweg: Die Berufsmaturität – damit kannst du auch nach einer Berufslehre noch den Schritt an eine Höhere Fachschule oder eine Fachhoschule wagen. Wenn du keine Lust mehr hast, in die Schule zu gehen, so wirst du wohl eher eine Lehre machen wollen. Du kannst beispielsweise versuchen, verschiedene Schnupperlehren zu absolvieren, um herauszufinden, wo deine Interessen und Stärken liegen. Die Berufslehre ist sicherlich der bessere Weg, wenn du lieber praktisch als theoretisch lernen möchtest. Das Gymnasium ist auf der anderen Seite sehr theoretisch. Du musst gerne in die Schule gehen und bereit sein, viel zu lernen, auch wenn die Materie teilweise abstrakt ist.

Die Mittelschule eröffnet dir nach Schulabschluss dann aber den Weg an die Universität oder eine Fachhochschule, wobei die Universität sehr theoretisch ist und die Fachhochschule die Theorie mit der Praxis verbindet. Während du an der Uni allgemein weitergebildet wirst, so erlernst du in der Berufslehre einen spezifischen Beruf. Es gibt eine breite Palette an Studiengängen, die du auswählen kannst. Wenn du dich im Dschungel der Studiengänge etwas verloren fühlst, so besuche doch einmal die Übersicht von Eduwo. Auf dieser Seite bekommst du einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, die dir hoffentlich bei deiner Entscheidung helfen kann. Wenn du beispielsweise in Richtung Natur und Umwelt gehen willst, so stehen dir ganze elf unterschiedliche Studiengänge zur Verfügung. Dazu kannst du aktuell 216 Bewertungen lesen und konkret einen Experten befragen.

Test: Welcher Beruf passt zu mir?

Früher war die Jobsuche noch viel schwieriger, man konnte sich nicht im Internet informieren. Auf der anderen Seite gibt es heute aber auch viel mehr Möglichkeiten, was uns die Jobsuche wiederum erschwert. Nimm dir vielleicht einmal einen Nachmittag Zeit und recherchiere im Internet nach geeigneten Berufsvorschlägen für dich. In einem zweiten Schritt schaust du dir dann an, wie deine Stärken auf die verlangten Jobqualifikationen passen.

Wenn du noch immer nicht weisst was du willst, dann kannst du dir mit Hilfe eines Berufswahltests Antworten holen. Der Test ist aber auch zu empfehlen, wenn du deine Wahl nochmals absichern willst. Dabei gibt es verschiedene Seiten, auf denen du das machen kannst. Auf femelle  kannst du einen Persönlichkeitstest mit 10 Fragen absolvieren, welcher dir dann zeigt, in welches berufliche Feld du passen würdest. Auf Berufsberatung.ch hingegen, kannst du dir anschauen, ob dein ausgesuchter Beruf zu dir passt. Für 170 mögliche Berufe kannst du mit nur 12 Fragen herausfinden, ob es der richtige Beruf ist. Bei der WayFi-Berufswahlanalyse erhältst du nach einem 15-minütigen Test ein wissenschaftlich fundiertes, individuelles Berufsfelderprofil, das zu dir passt. Oder: Der Berufstest von «yousty» hilft dir, ein passendes Berufsfeld zu finden. Im jeweiligen Berufsfeld kannst du dir dann die konkreten Berufe anschauen und herausfinden, welcher dich am meisten interessiert.

Ich weiss was ich will, wie finde ich den richtigen Arbeitgeber?

Wenn du bei diesem Punkt angekommen bist, so bist du schon fast am Ziel. Diese letzte Kategorie ist mehr oder weniger die Kirsche auf dem Eisbecher. Auf der Karriereseite von Eduwo  kannst du Praktika, Traineeships, Studentenjobs oder auch Jobs für den Berufseinstieg finden. Du findest beliebte Arbeitgeber und kannst direkt mit Angestellten in Kontakt treten und auf diese Weise herausfinden, mit welchem Unternehmen du gut zusammenpasst. Ich hoffe du kannst mit Hilfe dieses Blogposts deinem Traumjob ein Stück näherkommen. Ich wünsche dir viel Erfolg!

Foto: unsplash

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