Pädagogische Hochschule

Allgemeine Infos

Die Pädagogischen Hochschulen bilden die Lehrkräfte der Zukunft aus. Das Ausbildungsangebot geht von Lehrkräften für Kindergarten (Vorstufe) über die Volksschule (Primarstufe, Sekundarstufe I) bis zur Sekundarstufe II. Zudem bieten die Pädagogischen Hochschulen sehr breite und praxisorientierte Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Logopädie und Sonderpädagogik an. Alle Abschlüsse der aktuell 13 Pädagogischen Hochschulen sind schweizweit anerkannt.

 

Inovatives Umfeld mit vielen Neuaspekten.
Regula über ihr Lehrdiplom in Berufskunde an der PH Zürich


Im Studium selbst geht es eher "familiär" zu, d.h. nicht wie an einer Universität. Kleine Klassen, starke Betreuung, jeder kennt sich.

Felix über seinen Bachelor an der PH Thurgau


Didaktisch aktuell mit dem Ziel Studenten gut auszubilden. Die Praktika waren durchgehend super organisiert und das Highlight.

Fabienne über ihren Master an der PH Luzern


Die Dozenten der PHSG nehmen jeden einzelnen Studenten sehr ernst. Man ist nicht nur irgendeine Nummer, sondern wird als Individuum wahrgenommen und individuell gefördert.

Lukas über seinen Bachelor an der PH St. Gallen

 

Infobox

Der Zugang zu den Bachelor- und Masterstudiengängen an einer Pädagogischen Hochschule (PH) ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Bedingung für die Zulassung ist immer eine fristgerechte Anmeldung.

Grundsätzlich gelten die selben Aufnahmebedingungen wie an Universitären Hochschulen:

Direkt zugelassen für einen Bachelorstudiengang ist, wer über eine schweizerisch anerkannte Matura oder einen schweizerisch anerkannten Hochschulabschluss verfügt. Wer eine Berufs- oder Fachmaturität hat, kann mit einer bestandenen Ergänzungsprüfung (Passerelle) an die Pädagogische Hochschule zugelassen werden.

Studiengänge im Bereich Sonderpädagogik und Unterrichten an Maturitätsschulen sind davon ausgenommen und haben besondere Anforderungen.

Weitere Ausweise können zugelassen werden. Diese werden jedoch je nach Fakultät verschieden gehandhabt und müssen individuell abgeklärt werden:

·       Berufsausbildung mit Berufserfahrung + Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern

·       Fachmittelschulausweis + Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern

·       Handelsmittelschule + Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern

·       Berufsmaturität + Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern

Die Ergänzungsprüfung muss jeweils bestanden werden.

Quereinsteiger können ebenfalls an einer Pädagogischen Hochschule studieren, wenn sie mindestens 30 Jahre alt sind und 3 Jahre Berufserfahrung vorweisen können. Dabei handelt es sich um Studiengänge für Vorschul- und Primarstufe sowie Sekundarstufe I. Das Aufnahmeverfahren ist individuell bei der jeweils gewählten PH abzuklären.

Der Abschluss an einer Pädagogischen Hochschule (PH) ist auf ein ausüben der Praxis ausgelegt und damit klar berufsqualifizierend. Die Studiengänge sind auf konkrete Berufsfelder sowie praktische Anwendung ausgerichtet und im Studium wird bereits praxisorientiert gearbeitet.

Gut ausgebildete Lehrpersonen für alle Stufen sind grundsätzlich sehr gefragt.

Die Semstergebühren an den Pädagogischen Hochschulen (PH) sind verschieden. Fakultäten erheben Gebüheren zwischen CHF 400-800. Dazu können noch Material- und Nebenkosten, wie auch Einschreibe- und Prüfungsgebühren kommen.

Eine Regelstudienzeit für einen Bachelor an einer Pädagogischen Hochschule beläuft sich wie an Fachhochschulen (FH) auf 3 Jahre Vollzeit. Das Studium für einen Master wird bei einer Regelstudienzeit in 1 1/2 Vollzeit erworben.

Bei dem Bachelorstudium handelt es sich um eine Ausbildung für die Vorschul- und Primarstufe, während das Masterstudium es  ermöglicht, als Lehrkraft der Sekundarstufe I tätig zu sein.

Um an einer Maturitätsschule unterrichten zu können, muss ein Master an einer Universitären Hochschule in zwei Fächern und ein Lehrdiplom (4 1/2 Fachstudium + eine berufliche Ausbildung mit einem Studienumfang von einem Jahr) vorgewiesen werden.

Eine berufsbegleitende Ausbildung ist in einigen Fällen möglich. Dies muss individuell abgeklärt werden. 

ERFAHRUNGSBERICHT VON CLAUDIA ZU IHREM STUDIUM AM INSTITUT UNTERSTRASS AN DER PHZH

"Vielfältige Ausbildung:

Pro Jahrgang gibt es jeweils nur eine Klasse mit maximal 24 Studierenden. Dadurch herrscht am Institut ein familiärer Umgang und eine angenehme Lernatmosphäre. Während der Ausbildung absolviert man viele unterschiedliche Praktika. Somit kann man die Theorie gleich mit der Praxis verknüpfen. Einige Studienwochen zu bestimmten Themen (z.B. Kommunikation, Inklusion, Elternarbeit etc.) runden das vielfältige Programm ab. Am Institut herrscht ein wertschätzender Umgang zwischen Mitstudierenden und Dozierenden."

 

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