Fachhochschule

Allgemeine Infos

Fachhochschulen (FH) orientieren sich bei der Wissensvermittlung stärker an der Berufspraxis. Dabei stehen die Fachhochschulen in engem Kontakt mit der Arbeitswelt und fördern die angewandte Forschung, Berufspraktika und Praxis-Projekte. Die Fachhochschulen gliedern sich aktuell in sieben Regionen (Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zürich, Innerschweiz, Bern, Italienische Schweiz, Französische Schweiz). Zu den Fachhochschulen gehören ebenfalls die zwei vom Bund anerkannten privaten Fachhochschulen Kalaidos und die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS). Im Gegensatz zu den Universitäten ist es die Aufgabe der Fachhochschulen, ein anwendungsorientiertes Fachstudium anzubieten. Bei der Forschung liegt der Fokus ganz klar auf deren Anwendung.

 

"Top Ausbildung und Berufsaussichten. Praxisbezug als Qualitäts- und Differenzierungsmerkmal."
Pascal über seinen Bachelor an der Fachhochschule St. Gallen


"Praxisnah und Individuell. Der Transfer ins Berufsleben war für mich dadurch leicht."

Janine über ihren Master an der Fachhochschule Nordwestschweiz


"Aufs Wesentliche reduziert und flexibel. Ideal für Leute mit hohem Arbeitspensum."

Stefan über seinen Bachelor an der Fernfachhochschule Schweiz


"Durchwegs gute Erfahrungen im BA Lehrgang, spannende Lerninhalte, sehr praxisnah!"

Julia über ihren Bachelor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

 

 

Infobox

Der Zugang zu den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fachhochschulen (FH) ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Bedingung für die Zulassung ist immer eine fristgerechte Anmeldung. Es ist zu beachten, dass einzelne Fachhochschulen für gewisse Studiengänge laufend Anmeldungen entgegengenommen und falls alle Studienplätze vor Ablauf des Voranmeldetermins belegt sind, weitere Interessierte trotz Einhaltung der noch nicht abgelaufen Voranmeldefrist zum entsprechenden Studienjahr nicht mehr zugelassen werden (Prinzip " first come, first served").

Berufsmaturität: Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden werden grundsätzlich prüfungsfrei zum Bachelorstudium an einer FH zugelassen. Bei Inhaberinnen und Inhaber einer Berufsmaturität ohne berufliche Grundausbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf werden grundsätzlich prüfungsfrei aufgenommen, wenn sie eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung nachweisen.

Gymnasiale Maturität:Inhaberinnen und Inhaber einer gymnasialen Maturität werden grundsätzlich prüfungsfrei aufgenommen, wenn sie über eine einjährige Arbeitswelterfahrung verfügen, in der Regel in einem Arbeitsfeld des Studiengangs, den sie studieren möchten.

Fachmaturität (Fachmittelschulabschlus): Die Fachmaturität erlaubt grundsätzlich einen prüfungsfreien Zugang zum Fachhochschulstudium in den entsprechenden Bereichen (z.B. Gesundheit, Pädagogik, Sozialarbeit, Kommunikation und Psychologie usw.).

Zum Teil können zusätzliche Praktika in der gewünschten Studienrichtung die Zulassung ermöglichen, selbst wenn die Fachrichtung eigentlich eine Zulassung ausschliesst.

Abschluss einer höheren Fachschule (HF): Personen mit einem Diplom einer anerkannten Höheren Fachschule (HF) werden für Bachelor-Studiengänge im gleichen oder verwandten Fachbereich (bereichsspezifisch) zugelassen. Es besteht in einigen Fächern die Möglichkeit, ein verkürztes FH-Studium zu absolvieren (z.B. Tourismus, Pflege, Informatik, Wirtschaft).

Je nach gewählter Studienrichtung (z.B. Gesundheit, Kunst, Sport, Soziales) können weitere Aufnahmekriterien (z.B. Numerus-Clausus-Bestimmungen oder eine Eignungsabklärung) gelten. Aufnahmen sur dossier sind oftmals auch möglich und können direkt mit der jeweiligen Schule abgeklärt werden.

Zulassung zum Masterstudiengang: Zu einem Masterstudium an einer Fachhochschule ist grundsätzlich und direkt zugelassen, wer über einen fachgleichen oder -verwandten Fachhochschul-Bachelorabschluss verfügt. Je nach Schule und Studienrichtung werden selektive Aufnahmekriterien definiert sowie Aufnahmeverfahren und Eignungsabklärungen verlangt.

Beim Wechsel des Hochschultyps (universitärer Bachelor mit Ziel fachgleicher oder -verwandter Master FH oder Bachelor Pädagogische Hochschule mit Ziel fachverwandter Master FH) werden je nach Fachrichtung 20-60 zusätzliche ECTS-Leistungspunkte verlangt.

An Fachhochschulen gilt der Bachelorabschluss als "Regelabschluss" und ist berufsqualifizierend. Grund dafür ist, dass die Studiengänge meist auf konkrete Berufsfelder und praktische Anwendung ausgerichtet sind und im Studium bereits praxisorientiert gearbeitet wird. Zudem verfügen viele FH-Studierende bereits über eine Berufsausbildung und absolvieren das Studium an einer Fachhochschule als Weiter- oder Zweitausbildung. Die Aussicht auf einen erfolgreichen Berufseinstieg sind gut bis sehr gut.

Ca. 20 % der Bachelorabsolventen an einer Fachhochschule absolvieren anschliessend noch einen konsekutiven Master (konsekutiv bedeutet dabei, auf dem Bachelor aufbauend). Dieser wird oftmals berufsbegleitend absolviert.

Bei staatlichen Fachhochschulen belaufen sich die Kosten auf ca. CHF 700-900 pro Semester. Bei privaten Fachhochschulen können sich die Semestergebühren bis auf ca. CHF 5'000 pro Semester belaufen. Hinzu können weitere Kosten für Kursunterlagen wie Bücher und Laptop oder Exkursionen kommen.

Muss eine Aufnahmeprüfung abgelegt werden, fallen dafür meistens auch nochmals Kosten an (ca. CHF 100-400). Die genauen Kosten können jeweils auf den Informationsseiten der entsprechenden Schulen entnommen werden.

Ein Vollzeit-Bachelor dauert in der Regel 6 Semester. Möchte man ihn berufsbegleitendend absolvieren, verlängert er sich auf mindestens 8 Semester, was eine Arbeitstätigkeit von 40 bis 100 % erlaubt. Das genaue Arbeitspensum sollte im Voraus mit der Schule abgeklärt werden.

Ein Masterstudium wird in den meisten Fällen Teilzeit absolviert und dauert in der Regel 4 Semester. Jedoch gibt es auch verkürzte Master mit einer Dauer von 3 Semestern oder verlängerte mit bis zu 6 Semester - je nach beruflichem Arbeitspensum.

ERFAHRUNGSBERICHT VON SVEN ZU SEINEM STUDIUM AN DER FH ST. GALLEN

"Top Bachelor Studiengang mit Weltklasse Praxisbezug:

Der Bachelor Studiengang in General Management ist Weltklasse. Durch die vielen Projektarbeiten mit realen Firmen gibt es einen sehr hohen Praxisbezug. Die sogenannten Praxisprojekte der FHS sind einzigartig und sind für mich persönlich der USP des Studiengangs. Die Dozenten haben meist in der Praxis in leitenden Positionen gearbeitet und lassen Ihre Erfahrungen auch einfliessen. Die Location direkt am Bahnhof in St. Gallen ist optimal.
Alles in allem nur zu empfehlen!"

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Quelle: www.berufsberatung.ch